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Für TSV Renshausen geht das Zittern weiter

Fußball-Oberliga Frauen Für TSV Renshausen geht das Zittern weiter

Die Fußballfrauen des TSV Renshausen müssen in der Oberliga weiter um den Klassenerhalt bangen. Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten ESV Fortuna Celle unterlag das Team von Trainer Wendelin Biermann trotz starker Leistung nach zwei späten Gegentoren mit 0:2 (0:0), hätte bei besserer Chancenverwertung jedoch durchaus eine Überraschung schaffen können.

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Abgeschirmt: Renshausen Mira Rieger (Mitte) versucht ihrer ballführenden Teamkollegin Katharina Heuerding (rechts) den Rücken vor der Celler Spielerin Janina Leitenberger (links) freizuhalten.

Quelle: Walliser

„Riesengroßes Lob an die Mannschaft. Alle haben es super gemacht und 100 Prozent abgerufen“, sagte Biermann nach der Partie.

In Halbzeit eins war es vor allem Celles Stürmerin Jana Völker, die für Gefahr vor dem Tor der Gastgeber sorgte, doch bei ihrem Kopfball (3.) und den beiden Abschlüssen im Strafraum war TSV-Torfrau Dana Morick auf dem Posten (5./37.). Ansonsten fiel dem vorab von Biermann als „spielerisch bestes Team der Liga“ gepriesenen Favoriten nicht viel ein. Mit nimmermüdem Engagement, robustem Einsatz und hoher Intensität schon im Mittelfeld erstickte Renshausen den Spielfluss des Tabellenzweiten und hatte seinerseits in der 18. Minute gar die Riesenchance zur Führung, doch Lisa Schwerthelm vergab freistehend vor dem gegnerischen Gehäuse (18.).

Gästetrainer Lutz Koch muss in der Halbzeit wohl deutliche Worte gefunden haben, denn Celle verstärkte in Halbzeit zwei den Druck, hielt das Tempo nun höher und spielte entschlossener in die Spitze, doch Janina Leitenberger (49./50.) und Jana Völker (55.) scheiterten wieder und wieder an der sicheren TSV-Torfrau Dana Morick. Da die Gästeabwehr nun weiter aufrückte, ergaben sich für Renshausen wiederholt Konterchancen.

Besonders nach langen Bällen gelang es Renshausens Sturmspitze Lisa Schwerthelm immer wieder, den Abwehrspielerinnen zu entwischen, doch nach langen Sprints fehlte ihr gleich dreimal Konzentration und Kraft im Abschluss, um den Außenseiter in Führung zu bringen (61./67./69.). Als Renshausens Abwehr nach einem langen Diagonalball einmal nicht im Bilde war, schlug der Tabellenzweite gnadenlos zu: Janina Leitenberger hatte keine Mühe, einen Querpass aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken (71.). Inga Domrichs Foulelfmetertor neun Minuten später besiegelte schließlich den Endstand. „Schade, dass wir uns heute nicht selbst belohnt haben. Wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, wäre vielleicht sogar mehr dringewesen“, meinte Wendelin Biermann. „Heute man hat gesehen, dass die Mannschaft lebt. Das macht mir Mut für die kommenden Spiele.“

TSV Renshausen: Morick ­– Heuerding, Schröer, Gonzalez-Diessl, Gries – Reinemann (59. Schweer), Huxhold, Breitenbach, Meyer, Rieger – Schwerthelm – Tore: 0:1 Leitenberger (71.), schiebt einen Querpass aus kürzester Distanz ein; 0:2 Domrich (80.), verwandelt einen Foulelfmeter.

Von Christian Roeben

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