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Für einen Nachmittag im Rampenlicht

Stille Stars Für einen Nachmittag im Rampenlicht

Vereinssport ohne Ehrenamtliche ist nicht möglich. Ihre Arbeit würdigt der Kreissportbund (KSB) im Zwei-Jahres-Rhythmus mit der Veranstaltung „Stille Stars des Sports“. Mehr als 200 von den Sportvereinen vorgeschlagene Aktive wurden am Sonntagnachmittag in Gimte in vier Kategorien ausgezeichnet.

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Drums alive: Die Freizeit-Showgruppe des Turnkreises Göttingen eröffnet die Ehrenamtsgala in Gimte.

Quelle: Heller

Gimte. Nicht selten waren Vorstandsmitglieder, Sportabzeichen-Abnehmer oder Helfer hinter den Kulissen dabei, die für ihren Verein schon in den verschiedensten Positionen aktiv waren. „Nicht die Veranstaltung ist das Aushängeschild des Kreissportbundes. Es sind die, die heute hier ausgezeichnet werden. Ihre Arbeit in den Vereinen reicht von Inklusion bis zu bürgerschaftlichem Engagement“, begrüßte KSB-Vorstandssprecher Willi Ballhausen die etwa 500 Gäste in der Gimter Sporthalle.

Verschiedene Aspekte hatten sich die Laudatoren der Kategorien ausgewählt. So forderte Thomas Scheffler, Vorstand der Sparkasse Hann. Münden, die Stillen Stars von Morgen auf: „Zieht euer Ding durch.“ Engagement im Ehrenamt sei keine Selbstverständlichkeit. „Sozialkompetenz ist so wichtig. Bewerber, die ehrenamtlich tätig sind, fallen bei den Auswahlverfahren immer positiv auf“, berichtete er aus seiner beruflichen Praxis.

Die Geehrten im Bereich der Sportpraxis würdigte Petra Reußner, Vorsitzende der Deutschen Olympischen Gesellschaft Bezirksgruppe Südniedersachsen. Sie hatte ihre kurze Rede auf die Vermittlung von Werten konzentriert, sprach von Leistungsbereitschaft, Fairness und Integration. Und auch sie stellte den Bezug zum Berufsleben her und nannte die Vermittlung von Teamfähigkeit, die viele Trainer und Übungsleiter leisten müssen, als eine Grundfertigkeit, die im Beruf unabdingbar sei.
Mündens Bürgermeister Harald Wegener lobte die vielfältigen Aktivitäten in der Kategorie „Stille Stars für alle Fälle“, die einen Großteil ihrer Freizeit opfern, ohne in ein Vereinsamt gewählt worden zu sein. „Ihre Arbeit läuft versteckt in der zweiten und dritten Reihe ab“, stellte er die bescheidenen Frauen und Männer an diesem Tag ins Rampenlicht – unter ihnen Streckenposten, Trikotwäscherinnen oder Gerätewarte.

Landrat Bernhard Reuter bezeichnete bei der Würdigung der engagierten Vorstandsmitglieder die Vereine als „Baustein des gesellschaftlichen Lebens – vor allem in den kleinen Orten“. Ihre Verantwortlichen müssten Manager, Führungspersönlichkeiten, Vermittler und Kommunikatoren gleichzeitig sein.

Zwischen den einzelnen Ehrungen hatten Vereinssportler ihren großen Auftritt. Ob Tänze der Mündener Ballettmädchen, des A-Formations-Paares Christina Kellert und Christopher Linne vom TSC Schwarz-Gold und  Jazzdance vom MTV Geismar, eine Trommeleinlage der Freizeit-Showgruppe des Turnkreises, Akrobatik des SC Schoningen, Kunstraddarbietungen der Vereine Gieboldehausen oder Rollshausen und Werbung für das Sportabzeichen. Vielfältig war‘s, wie das Angebot der Vereine im KSB.

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