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Fuhrbacher Quartett übernimmt Verantwortung

SV Arminia Fuhrbacher Quartett übernimmt Verantwortung

Verantwortung zu übernehmen ist nicht für jeden heutzutage selbstverständlich. Für Andrea Juchheim, Marie Germerott, Barbara Behre und Marlene Dammann vom SV Arminia Fuhrbach allerdings schon.

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Eingespieltes Team: Marlene Dammann, Andrea Juchheim, Marie Germerott und Barbara Behre (von links).

Quelle: Thiele

Die vier jungen Damen engagieren sich derzeit als Übungsleiterinnen im Verein, Marie und Andrea beim Gerätturnen, Barbara und Marlene bei der Ballsportgruppe.

Marie Germerott und Andrea Juchheim, beide selbst talentierte Turnerinnen, unterstützten schon damals Übungsleiterin Gertrud Hellbrück nach Kräften, da diese gesundheitsbedingt ein wenig kürzertreten musste, inzwischen ganz aufgehört hat. Nachfolgerin Karin Zöpfgen ist ausgesprochen einsatzfreudig, hat aber auch nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung und war dementsprechend froh, als das Duo sich bereiterklärte, die Gruppe der „Gerätturneinsteiger“ zu übernehmen.

„Wir haben ja schon häufiger geholfen, von daher war es für uns kein Problem“, erzählt Marie Germerott und ihre Mitstreiterin Andrea Juchheim ergänzt: „Wir sind ja schon fast damit großgeworden.“ Die beiden 16- beziehungsweise 18-jährigen Schülerinnen sind gerade dabei, sich eine entsprechende Grundlage für ihre Tätigkeit zu verschaffen, haben gemeinsam begonnen, die Fachübungsleiter-C-Lizenz zu absolvieren. „Wir möchten einfach das Wissen haben“, bekräftigen die beiden, scheuen keineswegs den zeitlichen Aufwand, denn eine solche Ausbildung besteht aus 120 Lerneinheiten. Doch der Langenhägerin (Germerott) und der Fuhrbacherin (Juchheim) ist es den Aufwand und den Einsatz für den SV Arminia wert. Besonders im Falle von Andrea Juchheim beachtlich, denn sie besucht die Schule in Göttingen, hat aus diesem Grund noch zusätzlichen Aufwand. „Wenn ich einmal nicht ganz pünktlich bin, dann ist Marie ja da“, kann sie sich blind auf ihre Freundin verlassen.
Ein gutes Team bilden auch Marlene Dammann aus Fuhrbach und Barbara Behre aus Duderstadt. Sie selber gehörten der Ballsportgruppe an. „Aus zeitlichen Gründen musste die Übungsleiterin die Gruppe abgeben. Wir haben sofort gesagt, dass wir die Gruppe weitermachen würden“, erinnert sich Barbara Behre. Auch sie und ihre Freundin bildeten sich fort, absolvierten die sogenannte Juleica (die Jugendleiter/In-Card ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit). „Wir versuchen den Kindern ein breites Spektrum zu bieten, probieren vieles aus und gehen dabei auch auf die Wünsche der Gruppe ein“, beschreibt Marlene Dammann ihre Arbeit mit den Mädchen.

Mit Begeisterung sollen alle zu den Übungsstunden kommen, aber eines fordern alle Vier unabhängig voneinander. „Ich bin für jeden Spaß zu haben, aber wenn man eine Gruppe leitet, dann sollten sie auch auf einen hören. Und irgendwann ist auch eine Grenze erreicht“, spricht Andrea Juchheim ihren Mitstreiterinnen aus der Seele.

Wobei es bislang noch keine ernsthaften Akzeptanzprobleme gegeben hat. Probleme könnte es allerdings in anderer Hinsicht in absehbarer Zeit geben, denn die Gerätturngruppe von Marie und Andrea stößt inzwischen, was die personelle Stärke betrifft, an ihre Grenzen. „Wir haben schon den Kindern gesagt, dass sie uns erst einmal fragen müssen, ehe sie neue Kinder in die Gruppe mitbringen“, erzählt Marie Germerott.
Der Zulauf ist eine schöne Bestätigung ihrer Arbeit, die sie gern noch lange weiterführen möchten, wenn es das eventuell anstehende Studium beziehungsweise die Berufsausbildung zulässt. Den SV Arminia Fuhrbach wird es freuen.

Von Vicki Schwarze

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