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Fußball-Junioren starten am 15./16. November in Meisterschaftsrunde

Langer Weg bis zum Hallentitel Fußball-Junioren starten am 15./16. November in Meisterschaftsrunde

Nach dem Ende der Herbstferien ziehen die Nachwuchskicker alljährlich in die Hallen um. Am Wochenende 15./16. November beginnen die Vorrundenspiele um die Hallenfußball-Kreismeisterschaft der A- bis G-Junioren. In den drei ältesten Nachwuchsklassen wird in diesem Jahr Futsal nach offiziellem Regelwerk gespielt, die Konkurrenzen der Jüngeren sind als Futsal-Light-Wettbewerbe ausgeschrieben.

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Bejubeln die Futsal-Kreismeisterschaft 2013/14: Spieler und Zuschauer der JSG Göttingen Nord-Ost.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Seit Jahren arbeitet der Kreisjugendausschuss (KJA) auf die komplette Umstellung auf Futsal hin, 2016 will der Deutsche Fußball Bund (DFB) sie vollzogen haben.

„Das Feedback der Trainer ist von Anfang an positiv gewesen“, berichtet Hallenspielleiter Michael Kreitz vom KJA im NFV-Kreis Göttingen-Osterode. Mit der Light-Variante für die Jüngsten soll den D- bis G-Junioren der Futsal-Einstieg erleichtert werden. Auch für sie gilt: Einkick statt Einwurf, ein sprungreduzierter Light-Futsalball (290 Gramm; 440 Gramm bei den A- bis C-Junioren) und kleine Tore (3x2 Meter).

375 Jungenmannschaften haben in diesem Jahr für die Hallenrunde gemeldet. „Das sind acht Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Auch wir bekommen den demografischen Wandel zu spüren“, sagt Kreitz, der aber auch weiß, dass es in anderen Regionen wesentlich alarmierende Zahlen gibt.

Erst Hallenfußball dann auf Futsal

„Wir sind auf einem guten Weg, die Fusion mit dem Kreis Osterode ist genau zur rechten Zeit gekommen.“ Den größten Anteil an Mannschaften stellen die E-Junioren (85 Teams/13 Vorrundengruppen), gefolgt von den D- (75/12), F- (69/11), C- (48/8), G- (44/7) und B-Junioren (36/6).

Sie alle spielen ihre Vorrunden noch vor den Weihnachtsferien. Dagegen starten die 18 A-Junioren-Teams erst nach dem internationalen Turnier in der Lokhalle in ihre Meisterschaftsrunde. „Einige Mannschaften sind dort dabei. Sie sollen erst Hallenfußball spielen und dann auf Futsal umsteigen.

Die Wechselei von einem Regelwerk zum anderen wollten wir den Teams ersparen. Außerdem ist es eine überschaubare Zahl an Mannschaften, die wir auch bei einem späten Start noch gut bewältigen können“, begründet Kreitz.

Seit Wochen bastelt der Hallen-Verantwortliche bereits an den Spielplänen, hat mit den Mitarbeiterinnen der Göttinger Sport und Freizeit GmbH lange Gespräche über Hallenbelegungszeiten im Stadtgebiet gesprochen. „Da müssen wir Fußballer uns hinten anstellen, die Hallensportarten haben absoluten Vorrang.“

Wir werden das hinbekommen

Dennoch komme jedes Jahr eine gute Lösung zustande, beteuert er. Neben den Hallen im Landkreis von Gimte über Adelebsen, Bovenden, Groß Schneen, Dransfeld, Bilshausen und Duderstadt wird auch im Bereich Osterode gespielt. „Dort haben wir viele engagierte Vereine, die sich um den Aufbau und die Bewirtung der Spieler und Fans kümmern“, sagt Kreitz.

Die letzten Hallen-Kreismeister werden am 22. März 2015 – dem Wochenende vor dem Beginn der Osterferien in Niedersachsen – ermittelt. Nicht ganz so entspannt wie in der vergangenen Hallensaison kann der KJA-Verantwortliche die Meisterschaftsrunde in diesem Jahr angehen. „Durch die späten Herbstferien fehlen uns in dieser Spielzeit vier Wochenenden. Aber auch das werden wir hinbekommen.“ 

FUTSAL: Ursprung in Südamerika

Futsal („Futebol de Salao“/Salon-Fußball ) ist ein schnelles, technisch intensives Spiel mit Ursprung in Montevideo/Uruguay, bei dem mit einem kleineren, sprungreduzierten Ball auf Handballtore gespielt wird. Eine Mannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart, das Spielfeld ist nicht von Banden umgeben.

Die Regeln sind so ausgelegt, dass Foulspiel zu wirklichen Spielnachteilen führen kann (beispielsweise gibt es ab dem fünften Mannschaftsfoul pro Halbzeit einen direkten Freistoß ohne Mauer). Fußballnationen wie Brasilien, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und die Niederlande haben Futsal schon in die Talentförderung integriert.

Der DFB hat beschlossen, ab 2016 nur noch Futsal bei allen offiziellen Hallenmeisterschaften – bis hinunter auf Kreisebene – spielen zu lassen. Waren es bei der ersten WM 1989 in den Niederlanden erst 16 Mannschaften (Sieger Brasilien), die auf Einladung der FIFA um den Titel stritten, bewarben sich elf Jahre später für die WM 2000 in Guatemala 72 Nationen um die 16 freien Plätze, so dass sogar Qualifikationsspiele stattfinden mussten.

Ein Europameister wird seit 1999 ausgespielt. Den ersten Ligabetrieb gab es 1952 in Sao Paulo/Brasilien, der Brasilianer Luiz Gonzaga de Oliveira Fernandes verfasste 1956 das erste Regelwerk.

Von Kathrin Lienig

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