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GSO-Dirigent Mueller nimmt es mit Fechtern auf

Gala „Sport meets Music“ GSO-Dirigent Mueller nimmt es mit Fechtern auf

Fechtkunst und klassische Musik in harmonischer Eintracht – darauf können sich die Zuschauer und -hörer bei der Gala „Sport meets Music“ am Sonntag, 26. September, in der Stadthalle freuen.

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„En garde!“: die ASC-Fechter Holger Goertz, Jacqueline Heinecke, Marie Salditt und Felix Weigand (v. l.) mit GSO-Chef Christoph-Mathias Mueller (M.).

Quelle: Theodoro da Silva

Zu den Klängen des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) unter der Leitung des Chefdirigenten Christoph-Mathias Mueller zeigen unter anderem Fechter des ASC 46 Kostproben ihres Könnens. Beginn der vom Stadtsportbund (SSB) veranstalteten Benefizveranstaltung zu Gunsten von sportlichen und kulturellen Jugendprojekten in Göttingen ist um 17 Uhr mit Sportangeboten im Eingangsbereich. Das Konzert folgt um 18 Uhr.

Die ASC-Fechter treten zur Musik von George Bizet auf: Die Carmen-Suite Nr. 1 steht für sie auf dem Programm. „Dazu kann man sich schnellere Gefechte vorstellen“, sagt Holger Goertz, Fachbereichsleiter Fechten des ASC. Zum Takt der Musik werde „viel Angriff und Verteidigung“ zu sehen sein. „Wir werden versuchen, zur Stimmung der Musik passende Fechteinlagen zu zeigen.“
Dabei dürften sich die Zuschauer aber nicht zu große Hoffnung auf Showeinlagen machten, unterstreicht der 50-Jährige, der selbst auf der Bühne stehen wird. „Entscheidend ist, dass wir Sportfechter sind und keine Theaterfechter, also auch nicht über Tische und Bänke springen können.“ In regulärer Fechtkleidung und mit Helm würden erlernte Aktionen präsentiert werden.

Die ASC-Fechter arbeiten bei der Benefizgala in der Stadthalle nicht zum ersten Mal mit dem GSO zusammen. Bereits beim letzten der Göttinger Terrassenkonzerte in der Funsporthalle habe man versucht, klassische Musik umzusetzen – damals die Planetenmusik von Holst. „Ich dachte, das wird nie was, hätte mich am liebsten gewehrt“, sagt Goertz im Rückblick. Doch schließlich habe es gut geklappt und sei „eine ganz interessante Sache“ gewesen. „Die Zusammenarbeit mit dem GSO hat uns damals viel Spaß gemacht, vor allem auch, weil sich nette Gespräche mit den Musikern ergeben haben“, berichtet der 50-Jährige.

Ein erstes Treffen von Mueller, künstlerischer Leiter der Gala, und den Fechtern gab es bereits. Die erste Abstimmung sei erfolgt, einige Einsätze seien besprochen worden. Die einzige gemeinsame Probe ist dann die Generalprobe am Tag vor der Aufführung.

Im Vergleich zur Funsporthalle treten die 14 ASC-Fechter bei „Sport meets Music“ vor knapp 900 Zuschauern in der Stadthalle auf. „Der überwiegende Teil meiner Leute ist ziemlich aufgeregt“, sagt Goertz. „Aber ich hätte nicht so viele Freiwillige gefunden, wenn die sich nicht auch darauf freuen würden“, stellt er klar.
Karten für „Sport meets Music“ gibt es unter anderem in der GT-Geschäftsstelle, Jüdenstraße 13c.

Von Eduard Warda

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