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GSO und heimische Sportler treten gemeinsam auf

„Sport meets Music“ GSO und heimische Sportler treten gemeinsam auf

Genug geprobt: Am morgigen Sonntag wird es für das Göttinger Symphonie Orchester (GSO), Sportler aus der Region und Gastkünstler ernst, wenn um 18 Uhr in der Stadthalle die erste Gala „Sport meets Music“ beginnt.

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Da-Vinci-Zeichnung? GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller, das GSO und ASC-Rhönradturnerinnen bei einer Probe.

Quelle: Hinzmann

Der Erlös der vom Stadtsportbund (SSB) veranstalteten Sportgala geht zu gleichen Teilen an Jugendprojekte des Sports und der Kultur in Göttingen. Von knapp 900 Karten sind nur noch rund 80 erhältlich, bei einem ausverkauften Haus rechnet der SSB mit einem Erlös von knapp 20 000 Euro.

Die Benefizveranstaltung tritt die Nachfolge der Stadttombola an und ist gleichzeitig Fortführung der GSO-Konzerte auf den Terrassen. Auf dem Programm stehen bekannte klassische Werke, aber auch das James-Bond-Thema und ein Henry-Mancini-Medley. Hip-Hopper, Ballettänzer, Radballer oder auch Fechter interpretieren die Musik und setzen sie bildhaft um. Die Moderation des Abends, dem als Prolog ab 17 Uhr Mitmachaktionen und Informationsstände der beteiligten Sportvereine vor der Stadthalle und im Foyer vorausgehen, übernehmen BG-Heimspiel-Sprecher Andreas Lindemeier und Fernsehstar Dennie Klose. Gastauftritte haben die Göttinger Comedy-Company und die Gruppe Ganz schön feist.

„Wir sind bisher sehr zufrieden“, sagt der SSB-Vorsitzende Andreas Gruber kurz vor der Gala-Premiere. „Die Zusammenarbeit zwischen Sport und Musik klappt großartig. Unterschiedliche Bereiche sind zusammengeführt worden und haben Verständnis füreinander aufgebracht.“ Trotz der guten Vorverkaufszahlen werde es eine Fortsetzung der Gala allerdings „frühestens in zwei Jahren“ geben, unterstreicht Gruber. „Es ist schon ein Riesenaufriss, außerdem könnte durch eine jährliche Veranstaltung das Konzept eher abgenudelt werden.“

Die Rhönradturner des ASC 46 werden morgen zusammen mit dem GSO und der Jacobi-Kantorei zum Mondchor aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Nicolai auftreten. Die Zusammenarbeit mit dem GSO und Christoph-Mathias Mueller, zugleich künstlerischer Leiter der Gala, „läuft immer sehr gut“, sagt Turnerin Maren Vornberger im Rückblick auf zwei gemeinsame Auftritte bei den Terrassenkonzerten. „Es ist richtig toll, etwas Besonderes“, sagt die 23-Jährige, die sich seit ihrem achten Lebensjahr beim ASC dem Rhönrad widmet und in der Stadthalle zusammen mit einer ASC-Vereinskameradin Partnerturnen vorführen wird. „Es ist sehr vielseitig: Man muss sich überwinden, benötigt Mut, und es trainiert viele Muskelgruppen“, sagt die Landesklassen-Turnerin über ihren Sport.

Dieser lasse sich bei Showauftritten ausgezeichnet mit Musik kombinieren: „Das GSO und Rhönradturnen – das passt schon sehr gut“, sagt Vornberger. Beschäftige man sich mit dem Thema Sport und Musik wie der SSB-Vorsitzende Gruber in den vergangenen Wochen, würden die Parallelen offensichtlicher. In beiden Bereichen spiele der Rhythmus eine wesentliche Rolle. Eine Zusammenführung biete etwas für Auge und Ohr zugleich. Das erfuhr Gruber nicht zuletzt neulich im eigenen Tennisverein, als seine Kollegen zur Musik den Schläger schwangen.
Restkarten sind heute noch in allen bekannten Vorverkaufsstellen und morgen an der Abendkasse erhältlich.

Von Eduard Warda

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