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Nino und Paul wollen golfen und tauchen

GT-Sportschau im Kauf Park Nino und Paul wollen golfen und tauchen

Zum fünften Mal wird der Kauf Park zur Sportarena: Nach sechs Jahren Pause dreht sich dort vom 28. August bis 9. September auf Bühnen und Außenanlagen alles um den Vereinssport. Viele Aktionen sind bei der vom Stadtsportbund und dem Tageblatt präsentierten GT-Sportschau zum Mitmachen konzipiert.

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Göttingen. Auch Paul Roeder und Nino Rümenapp haben schon in das Programm geschaut und sich ihre Highlights herausgesucht. Die beiden „Kumpel“ zieren das Veranstaltungsplakat, das sie in Trikots und mit der Ausrüstung ihrer Lieblingssportarten zeigt.

Der neunjährige Paul ist seit vier Jahren Tennisspieler beim TSC und trainiert dreimal wöchentlich mit den Coaches der Tennis Akademie Südniedersachsen, die in Weende ansässig ist. In dieser Woche schlägt der zukünftige Fünftklässler des Theodor-Heuss-Gymnasiums bei den Deutschen Jüngstenmeisterschaften in Detmold auf und hat sich zum Ziel gesetzt, die Gruppenphase zu überstehen. „Ich bin ja zum ersten Mal dabei“, erzählt er. Tennis ist bei den Roeders Familiensport, Pauls Eltern und seine jüngere Schwester Magdalena (5) schwingen auch den Schläger.

Wenn er nicht mit der gelben Filzkugel spielt, bevorzugt er ein größeres Spielgerät - den Fußball. Beim RSV 05 geht er in der E-Jugend auf Torejagd. Damit noch nicht genug: Tischtennis und Basketball spielt er privat, wenn es die Zeit erlaubt.

Für die Sportwochen im „Kauf Park“ hat er sich unter den 450 Programmpunkten zunächst einen herausgesucht: „Tauchen finde ich total interessant.“ Der sechs Meter hohe Tauchturm, der vom USC Seegurke betreut wird, bietet reichlich Gelegenheit für den Schüler. An das gemeinsame Fotoshooting mit Nino vor einem Jahr kann er sich noch gut erinnern. Sein Onkel habe die Fotos gemacht, die Jungs seien „sehr entspannt“ gewesen, berichtet seine Mutter Dominique Roeder. Angesprochen worden sei er, weil sein Vater Michel Roeder Inhaber einer Werbeagentur ist und für den „Kauf Park“ arbeitet.

Eine direkte Verbindung hat auch Nino Rümenapp zum „Kauf Park“. Seine Mutter Nicole ist im Centermanagement beschäftigt und arbeitet mit ihrem Chef Andreas Gruber und dem SSB-Mitarbeiter Hans-Jürgen Mack gemeinsam an dem Mammutprojekt „GT-Sportwoche“. Etwa 50 verschiedene Klubs beteiligen sich daran. Der achtjährige Grundschüler, der nach den Sommerferien in die 3. Klasse der Leinebergschule kommt, fand es „gar nicht komisch“ für ein Plakat fotografiert zu werden. Der F-Junioren-Fußballer des RSV 05 hat mit seinem Team „schon viele Medaillen und einen Goldpokal“ gewonnen, ist Vize-Kreismeister. Für diese Erfolge trainiert er zweimal in der Woche - damit er mal genauso gut wird wie sein Vorbild Bobby Wood, der für seinen Lieblingsverein Hamburger SV stürmt. Basketball mag Nino auch, und gern wirft er auch einen Football.

Drei Dinge wird er sich in den Sportwochen am „Kauf Park“ ganz bestimmt nicht entgehen lassen: „Golf spielen möchte ich, beim Beachsoccer-Turnier bin ich mit meiner Mannschaft dabei und Headis werde ich spielen.“

Für Centermanager Andreas Gruber, der auch Stadtsportbund-Vorsitzender ist, verkörpern die beiden Jungen die Ziele der GT-Sportschau: „Nino und Paul repräsentieren Sportarten, die auch bei uns vertreten sein werden. Wir hoffen, dass sie Menschen animieren, vorbei zu schauen, um das Angebot der Vereine kennenzulernen.“

Seit Ende 2016 arbeiten Gruber, Rümenapp und Mack an der Realisation der Sportwoche, die seit der Erstauflage 1999 die größte Veranstaltung werden wird. „Wir haben bislang schon mehr als 100 Gespräche mit Vereinen, Verbänden und Einzelpersonen geführt. Die Ehrenamtlichen aus den Vereinen haben nicht den Eindruck gemacht, dass sie überfordert sind. Überarbeitung ist für sie kein Thema. Die, die dabei sein werden, stürzen sich mit viel Enthusiasmus in das Projekt und wollen ihren Sport so gut es geht präsentieren - und vielleicht auch ein paar neue Mitglieder anwerben“, sagt Gruber.

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