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Gänsemarsch auf dem Schwebebalken

Erlebnis Turnfest Göttingen Gänsemarsch auf dem Schwebebalken

Normalerweise wird beim Training nicht der blaue Vereins-Turnanzug angezogen. Da tun es auch T-Shirt und Leggins. Am vergangenen Freitag war alles anders, da war das Gänseliesel in der Turnhalle der Herman-Nohl-Schule zu Gast bei der Wettkampfgruppe des ASC 46 - in Kleid mit Schürze, den Korb mit Gans über dem Arm.

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Gänseliesel Annabell Zapfe mit den jungen ASC-Turnerinnen auf dem Schwebebalken

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Annabell Zapfe hat seit September vergangenen Jahres viele Repräsentationspflichten, auf einem Schwebebalken hat die 24-jährige Eichsfelderin dabei noch nicht gestanden. Geturnt habe sie in der Schule aber immer gern. Während die jungen Turnerinnen schnell mal einen Spagat auf dem schmalen Balken machen, hoch und runter hüpfen und das Warten auf ihren Einsatz in Bewegung verbringen, braucht das Gänseliesel eine helfende Hand, um auf den Balken zu steigen. Trainerin Katja Elend gibt Hilfestellung. Als Zapfe erst einmal auf dem schmalen Sportgerät steht, schreitet sie beinahe würdevoll und keineswegs unsicher darüber. Im Gänsemarsch dahinter, der Größe nach die sieben Turnerinnen. Daneben steht ihre Trainerin, zupft hier noch einmal am Turnanzug, gibt da noch eine Anweisung.

Tageblatt-Fotografin Christina Hinzmann, die die Idee zu diesem Foto hatte, steht in einiger Entfernung auf einem Kasten und gibt Anweisungen: „Rückt ein bisschen enger zusammen“, „Ja, streckt die Beine aus, das sieht gut aus“, „Das Gänseliesel bitte mal den Arm runter“. Die Kamera klickt unaufhörlich, einige der älteren Turnerinnen der folgenden Gruppe haben ihre Smartphones gezückt, machen Fotos. Einmal noch wird die Perspektive gewechselt. Nach dem Hochformat wird jetzt für ein Querformat posiert. Die Fußstellung ist eine andere, kaum eines der Mädchen zwischen sechs und elf Jahren wackelt auf dem Balken. Sie nehmen ihre Aufgabe ernst, lächeln genauso professionell in die Kamera wie das Gänseliesel. Nach gut einer halben Stunde ist die Fotosession beendet, Zapfe muss los, die Studentin hat noch einen privaten Termin. Es ist der Abend der Schul-Abschlussbälle...

Die Turnenrinnen sollen bleiben. Katja Elend muss organisatorische Dinge für das Turnfest besprechen. Einige der Mädchen starten im Wahlwettkampf und übernachten während dieser Tage im ASC-Clubhaus. „Das ist eine Vorbereitung auf das Deutsche Turnfest 2017 in Berlin. Da können die Kinder schon einmal sehen, wie es läuft.“ Wie ein Titelfoto entsteht, wissen sie jetzt.

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