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Gefragte Aktion: 130 Teilnehmerinnen

Frauensporttag des Stadtsportbundes Gefragte Aktion: 130 Teilnehmerinnen

Einmal im Jahr sind die Frauen beim Stadtsportbund (fast) unter sich. So viele wie noch nie, nämlich 130, waren in diesem Jahr beim Frauensporttag des SSB dabei.

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Fließende Bewegungen: Energy Dance mit Referentin Martina Müller (r.).

Quelle: Vetter

Lediglich Referent Klaus Brüggemeyer, Trommler „Pepper“ und zur Begrüßung der SSB-Vorsitzende Andreas Gruber hatten sich unter die Teilnehmerinnen und das Helferteam um die Organisatorinnen Ines Graeber, Astrid Reinhard und Gundel Utermöhlen gewagt.

Ursprünglich waren drei Mitmach-Stationen geplant. Weil es dann aber 50 Anmeldungen mehr als im Vorjahr gab, wurde kurzfristig noch eine vierte hinzugenommen. „Gutes für die Füße“ zeigte Referentin Angelika Wolters auf dem Kunstrasenplatz am Haus des Sports. In unmittelbarer Nähe trommelte „Pepper“ mit den Frauen. „Lass uns schon mal rübergehen, damit wir einen schönen Platz bekommen“, konnten manche das rhythmische Trommeln gar nicht abwarten. „Moderne Freizeitspiele“ war der Programmpunkt, der noch kurzfristig hinzugenommen wurde. Die ehemalige SSB-Praktikantin Claudia Löning betreute die Spiele, von denen einige eigens für diese Aktion angeschafft wurden.

In jedem Jahr bemüht sich Graeber den Frauen etwas Neues, Außergewöhnliches vorzustellen. Dieses Mal war es „Energy Dance“. Referentin Martina Müller, ausgebildete Trainerin, bietet die Gymnastik mit Musik (entstanden aus der Skigymnastik im Berliner Hochschulsport) bislang nur in Privatkursen in Göttingen an. Die fließenden Bewegungen mit Einflüssen aus dem Yoga- und Pilatesbereich konnten die Teilnehmerinnen sofort mitmachen. „Jeder nach seinem eigenen Leistungsvermögen“, betonte Müller. So hatten die vielen gymnastikerprobten Frauen – größtenteils komplett sportlich eingekleidet, andere aber auch in Jeans und bequemen Schuhen – keine Probleme mit den Übungen. Schnell sah es für den Beobachter so aus, als sei die 25-minütige Sequenz lange eingeübt. „Ich hatte überhaupt keine Vorstellung, was Energy Dance ist. Aber da finden sich viele Elemente aus der normalen Gymnastik“, sagte die Roringerin Andrea Kirstan, die mit fünf weiteren Sportlerinnen aus ihrem Heimatdorf zum ersten Mal dabei war.

Nach zwei Stunden Bewegung referierte SSB-Sportlehrer Brüggemeyer noch zum Thema „Schlagfertig und energievoll“, ehe das von Utermöhlen und ihrem Helferteam in der kleinen Küche im Haus des Sports hergerichtete Buffet eröffnet wurde. „Mit 130 Frauen haben wir die Kapazitätsgrenze erreicht – nicht nur, was das Buffet angeht“, sagte Graeber. Sie würde es sich wünschen, dass noch mehr jüngere Frauen zukünftig den Weg zu dieser Aktion finden. „Das spiegelt eben die demografische Situation wider“, sagte Michaela Czech, eine der jüngeren Teilnehmerinnen und ehemalige Vizepräsidentin des Landessportbundes.

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