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Geismar chancenlos im Derby gegen Northeim

Frauenhandball-Oberliga Geismar chancenlos im Derby gegen Northeim

Mit dem zweiten Saisonsieg wollten sich die Handballerinnen des MTV Geismar in die Weihnachtspause verabschieden, im Derby gegen den Northeimer HC neues Selbstvertrauen tanken. Doch bei der 15:26 (4:10)-Heimpleite gegen den Northeimer HC war vor allem die Offensive meilenweit von Oberliga-Niveau entfernt.

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Zum Verzweifeln: Nur ein Treffer gelingt Geismars Maxie Neubacher (rechts) bei der Heimpleite gegen Northeim.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Schrecksekunde gleich im ersten Angriff: Cornelia Plotzki umknickte um und musste vom Feld. Acht Minuten später kehrte sie zurück und vergab gleich einen Siebenmeter.

Es war der erste von drei Fehlversuchen in der ersten Hälfte. Zwei parierte die NHC-Torfrau, einen setzte Amray Habermann an die Latte. Tore, die der MTV dringend gebraucht hätte. Denn der Angriffsmotor der Heimsieben stotterte gewaltig. „Ihr habt keine Überzeugung in eurer Aktion“, kritisierte Trainer Lars Rindlisbacher in der Auszeit und forderte mehr Druck zum Tor. Genutzt hat es wenig.

Sein Team kam kaum durch die gut gestaffelte Gäste-Abwehr, und wenn sich doch einmal eine Wurfchance bot, wurde sie von der ehemaligen MTV-Spielerin Duaa Mugames im NHC-Tor vereitelt. Da wenigstens die Abwehr gut stand und auch Northeim keineswegs fehlerfrei spielte, hielt sich der Rückstand zur Pause noch in Grenzen.

Das sollte sich nach dem Wechsel schnell ändern. Der MTV blieb weiter erschreckend harmlos, die Gäste hingegen wurden immer sicherer und schneller. Nach nur neun Minuten war der Rückstand auf zehn Tore angewachsen (6:16), beim 8:19 (43.) nahm Rindlisbacher die Auszeit, ordnete eine kurze Deckung gegen Tanja Weitemeier an.

Doch auch das zeigte keine Wirkung, und der Rückstand wuchs auf (8:23). Wen Rindlisbacher auch aufs Parkett schickte, keine Spielerin vermochte zu überzeugen.

Die Gäste hingegen wechselten munter durch, zum Glück für den MTV auch auf die Torhüter. Denn gegen die zweite Torfrau des Meisters gelangen noch ein paar Treffer, die den Gesamteindruck aber nur geringfügig verbesserten. Fassungslos stand Rindlisbacher da. „Mir fällt dazu nichts ein“, war das einzige, das ihm über die Lippen kam.

Vielleicht hat er ja in der Pause eine zündende Idee, bevor es am 10. Januar weitergeht. – MTV: Neumann, Wissing – Plotzki (6/1), Hille (2), Stielow (2), Neuffer (2), Wienecke (1), Ziegler (1), Neubacher (1), Habermann, Prüter, Henne, Huch.

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