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Generals der BG 74 Göttingen qualifizieren sich fürs Halbfinale

American Football Generals der BG 74 Göttingen qualifizieren sich fürs Halbfinale

Die BG-74-Generals haben die Hauptrunde der Football-Oberliga Nord mit einem klaren Sieg abgeschlossen. Gegen die Wolfsburg Blue Wings gewannen die Göttinger klar mit 62:7 (36:7), sind damit Gruppenzweiter und treten in zwei Wochen bei den Hamburg Black Swans im Playoff-Halbfinale an.

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Rabiater Einsatz: Die BG-74-Generals (gelb-weiß) besiegen Wolfsburg deutlich.

Quelle: Heller

Göttingen. Das Match war allerdings ein Muster ohne Wert. Zu schwach präsentierten sich die Gäste – spielerisch und körperlich. Sie hatten nicht einen einzigen Hünen, der es mit 140-Kilo-Mann Enrico Reinhardt und den anderen Generals an der Linie hätte aufnehmen können. Und sie hatten niemanden, der in der Lage war, Lukas Helfrich zu stoppen.

Immer wieder tankte sich der 100 Kilo schwere, dabei jedoch äußerst schnelle Running Back durch die gegnerische Abwehr. Dabei kam dem 22-Jährigen zugute, dass die Autostädter ihre Tacklings immer wieder zu hoch ansetzten. Doch den vor Kraft strotzenden Jura-Studenten kann ein Oberliga-Spieler auf diese Weise nicht stoppen, er muss ihn weiter unten tackeln. So gelang es dem „besten Running Back der Liga“ (Generals-Coach Matthias Schmücker), nicht weniger als fünf Touchdowns zu erzielen. Zwei gingen auf das Konto von Marc Klinkermann, je einmal waren Martin Grimm und Jannis Ternedde erfolgreich. Ternedde verwandelte außerdem – genauso wie Finn Malinowski und Markus Grimm-Rießelmann – einen Zwei-Punkt-Versuch, Fabian Brasse war mit zwei Extra-Punkt-Kicks erfolgreich.

Fast hätten sich die Generals durch ihren Sieg noch auf Platz eins gehievt, denn Schlusslicht Bremen hielt in Braunschweig lange ein 14:14. Doch am Ende kam der Spitzenreiter doch noch zu seinem Pflichtsieg.

Im Halbfinale erwartet Schmücker ein „faires, ausgeglichenes“ Spiel. Um in Hamburg bestehen zu können, müssen in der Abwehr die Generals-Linebacker allerdings besser agieren als bislang. Sie hielten sich häufig nicht an das einstudierte System, sondern liefen „wie E-Junioren-Fußballer“ immer dahin, wo sich gerade der Ball befindet“, kritisierte Schmücker. Sollten die Generals bei den Black Swans gewinnen, würden im Finale Braunschweig oder die Hamburg Ravens der Gegner sein. „Holen wir die Meisterschaft, spielen wir nächste Saison wieder Regionalliga“, unterstrich Schmücker. 

Von Hauke Rudolph

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