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Gerda Fürling rührt Sportler und Zuschauer zu Tränen

AJA-Springreitturnier für Senioren Gerda Fürling rührt Sportler und Zuschauer zu Tränen

100 Reiter sind mit 150 Pferden beim AJA-Springreitturnier für Senioren in Nörten-Hardenberg gestartet. Der Turnierplatz bot optimale Bedingungen für die Finals um Europa-Cup und Challenge-Cup, die Höhepunkte des Events. Zu Tränen gerührt hat Zuschauer und Sportler der Auftritt von Gerda Fürling.

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In 14 Wettbewerben wurden auf dem Turnierplatz am Fuße der Burgruine Hardenberg Sieger ermittelt.

Quelle: SPF

Nörten-Hardenberg. Und das nicht nur, weil die Schweizerin im Challenge-Cup-Finale mit strafpunktfeien 37,51 Sekunden nur eine hundertstel Sekunde langsamer war als das französische Siegerduo (Nathalie Andrieu/Quiet D‘estel). Sondern vor allem, weil der zweite Platz der letzte Turnierritt von Fürlings 20-jähriger Stute „Quebecca Ch“ war. „Es hat eine ehrenvolle Verabschiedung gegeben - und das ist den Zuschauern sichtlich nahe gegangen“, berichtete Uwe Bomberg, der deutsche Landesvertreter der ausrichtenden Vereinigung International Association of Jumping Riding Ambassadors (AJA). Nachdem die Biographie von „Quebecca Ch“ verlesen worden war, drehte die Stute zum Lied „It´s Time to Say Goodbye“ eine letzte Ehrenrunde.

Für den Challenge-Cup (L-Springen) mussten sich die Reiter im Saisonverlauf über eine Punktewertung qualifizieren. Selbiges galt für den Europa-Cup, wo die Entscheidung im Finale am Sonntag (M-Springen) recht deutlich ausfiel: Der Deutsche Ernst-Frieder Homberger siegte auf dem 13-jährigen Hengst „Cliff H 2“ mit mehr als einer Sekunde Vorsprung. Startberechtigt waren beim Turnierwochenende Frauen ab 45 Jahren und Männer ab 49.

Sein Ziel nicht erreicht hat beim Europa-Cup mit Platz sieben bei vier Strafpunkten der Italiener Marco Porciani. Er bereite sich aktuell auf die Europameisterschaften vor, die in zwei Wochen in seinem Heimatland ausgetragenen werden. „Natürlich ist auch das Turnier in Nörten ungemein wichtig für mich. Sonst wären wir nicht aus 1300 Kilometern Entfernung aus der Toskana angereist“, sagte er. Sein Ziel war klar: „Ich starte, um zu gewinnen, nicht um bloß teilzunehmen. Der Ansatz von Pierre de Coubertin ist nichts für mich“, so Porciani.

Angetan war der Italiener von „Turnierplatz, Areal und Hotel“. Diese Einschätzung teilten fast alle Aktiven, wie Bomberg betont: „Es waren viele Reiter vor Ort, die auf den Top-Turnierplätzen der Welt unterwegs sind. Und sogar sie empfinden Nörten im Turnierkalender als etwas Besonderes.“ Nur am Freitagnachmittag habe der Sturm Hindernisse umgerissen, und Reiter mussten stattdessen am Sonnabend früh starten. „Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Die Teilnehmerzahl wurde im Vergleich zum Vorjahr getoppt“, verdeutlichte Bomberg. th

14 Wettbewerbe am Hardenberg

In 14 Wettbewerben wurden auf dem Turnierplatz am Fuße der Burgruine Hardenberg Sieger ermittelt: Heike Willenberg sorgte mit Quel Filou 10 bei der Small Tour am Donnerstag für einen deutschen Auftakterfolg. Deutsche Reiter waren auch am Sonntag, unmittelbar vor den Finals um Challenge- und Europa-Cup, erfolgreich: Ralf Blanke siegte auf Corea 5 auf der kleinen Tour, auf der großen Tour war Alexandra Herpichböhm mit Bibi Blocksberg 13 am schnellsten

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