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Germania Breitenberg feiert auch bei Niederlage

Fußball-Bezirkspokal Frauen Germania Breitenberg feiert auch bei Niederlage

„Die Niederlage war verdient. Unser Gegner war spielerisch stärker“, sagte Joachim Nolte, Coach der Fußball-Frauen des SV Germania Breitenberg, nach der gestrigen 0:6 (0:3)-Niederlage im Bezirkspokalfinale gegen den MTV Wolfenbüttel. Dennoch ließ es sich das Eichsfeldteam nicht nehmen, nach dem Schlusspfiff mit seinen rund 200 Fans zu feiern.

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Viel Arbeit in der Abwehr: Breitenbergs Natalie Nachtwey (Mitte) im Zweikampf gegen Tina Klose vom MTV Wolfenbüttel. Germanias Evelin Männecke (links) läuft mit.

Quelle: Mischke

Die erste Enttäuschung war wenige Sekunden nach dem Spielende schnell verflogen. Die einheimischen Bezirksliga-Damen mussten anerkennen, das sie gegen den Spitzenreiter der Bezirksoberliga am Himmelfahrtstag zu keiner Zeit eine Chance besaßen. Von Beginn an diktierten die klassenhöheren Gäste das Spielgeschehen, Breitenbergs Torfrau Sandra Wepel war es zu verdanken, dass die Gastgeberinnen bis zur 27. Minute die Null hielten. Zwar fiel der Führungstreffer des MTV zu diesem Zeitpunkt aus stark abseitsverdächtiger Position, unverdient war er aber keinesfalls.

Schön anzusehen waren auch die Treffer zwei und drei, unglücklich aber der Zeitpunkt des 0:3, das die Platzbesitzerinnen mit dem Pausenpfiff kassierten. „Das hätte nicht fallen dürfen, es war quasi die Vorentscheidung“, meinte Nolte. Nach dem Seitenwechsel bot sich auf dem Breitenberger Sportplatz das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Zwar legte die Germania nun kämpferisch einen Gang zu und kam gerade in der Schlussphase durch Fernschüsse von Stefanie Bloch (71.), Tamara Herberholz (79.) und Martina Trappe (83.) zu einigen guten Möglichkeiten, doch wenn sie mit ihren Versuchen nicht das gegnerische Tor verfehlten, fanden die Breitenbergerinnen in der gut aufgelegten Gästekeeperin ihre Meisterin.  Kristin Kunze

„Wir brauchen uns wirklich nicht zu ärgern. Wir können stolz darauf sein, dass wir es überhaupt bis ins Finale geschafft haben“, sagte Noltes Trainerkollege Frank Grube. Mit ihm stimmten die Fans und auch die Spielerinnen vollkommen überein.

Germania: Wepel – Gastel – Männecke, Geller (60. W. Kutzborski) – Nachtwey, Edwards (33. Stein), Herberholz, Hadamek, Bloch – Müller (46. Nickel), Trappe.

Tore: 0:1 Bätge (26.), schöner Heber nach Zuspiel durch die Mitte; 0:2 Dremmler (32.), identischer Spielzug wie beim Führungstor; 0:3 Dremmler (45.), lässt zunächst Breitenbergs Stein aussteigen und umspielt danach Torhüterin Wepel; 0:4 Bätge (72.), nach einem Konter über die rechte Außenbahn; 0:5 Lassen (86.), ist aus kurzer Distanz erfolgreich; 0:6 Sawallisch (90.), schließt Konter ab.

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