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Germania begnügt sich mit einem mageren Zähler

Fußball Bezirksoberliga Germania begnügt sich mit einem mageren Zähler

Mit einem Punkt musste sich Fußball-Bezirksoberligist Germania Breitenberg bei seinem Doppeleinsatz begnügen. Am Sonnabend bezog das Eichsfeldteam in Einbeck eine 0:4-Niederlage, und am gestrigen Ostermontag kam es auf eigenem Platz gegen den SSV Kästorf nicht über ein 1:1 hinaus.

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Ausgleich: Vergeblich streckt sich Breitenbergs Fänger Dennis Laule nach dem platzierten Freistoß von Kästorfs Saimir Zaimi. Auch Alexander Hellmold (rechts) kann dem Treffer zum 1:1-Endstand nur noch hinterherschauen.

Quelle: Straubel

SVG Einbeck – Germania Breitenberg 4:0 (0:0). In der ersten Halbzeit gestalteten die Germanen das Geschehen ausgeglichen. Nach der Pause leiteten sie mit zwei Abwehrfehlern dann selbst die Niederlage ein: Mit dem Einbecker Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden war die Partie entschieden. Die Breitenberger machten auf, liefen den Bierstädtern dabei aber noch zweimal ins offene Messer. Zwar erspielten sich die Gäste ein paar Gelegenheiten, jedoch „nichts Überzeugendes“, wie Obmann Elmar Böning formulierte. Enttäuscht war er allerdings vor allem vom dilettantischen Abwehrverhalten seines Teams.

Germania: Laule – Dietrich – Mchalwat, Hobrecht – Jung, Kühne (79. Meyna), Galluzzi, Otto, Simmert (67. Hellmold) – Koch, Ernst (46. Krukenberg).

Tore: 1:0 Schulz (59.), trifft dank Torwartfehler; 2:0 Vogt (60.), verwandelt von Dietrich verursachten Foulelfmeter; 3:0 Schulz (65.); 4:0 Schulte (82.), Heber aus 35 Metern.

Germania Breitenberg – SSV Kästorf 1:1 (1:0). „Körpersprache!“, forderte Breitenbergs Routinier Tobias Dietrich vor dem Anpfiff lautstark seine Mitspieler auf. Entsprechend energisch gingen der Abwehrchef und seine Nebenleute auch zur Sache. Der Einsatz stimmte, aber spielerisch ließ die Elf von Trainer Rüdiger Schmiedekind einige Wünsche offen. Immer wieder blieben die Platzherren bei ihren Angriffsversuchen über die linke Seite hängen, um dann beim ersten entschlossenen Vorstoß über den rechten Flügel prompt einen Foulelfmeter zu erhalten, den Lars Seraphin zur Führung nutzte (14.). Zehn Minuten später kam Fabian Otto ebenfalls bei einem Angriff über rechts im Strafraum zu Fall, doch diesmal blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Auch die nächste gefährliche Situation für das SSV-Gehäuse kam über die rechte Flanke, als es Jan Koch mit einem Freistoß direkt versuchte, aber an Gästetorwart Schulze scheiterte (37.).

Auf der Gegenseite bekam Dennis Laule erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Gelegenheit sich auszuzeichnen: Nach einer Ecke parierte er einen Kopfball von Durishti. Im zweiten Durchgang wurden Kästorfs Offensivbemühungen stärker, während die Gastgeber kaum einen vielversprechenden Konter zu Stande brachten. Oft kam schon der erste Pass nach vorn wieder zurück, und so häuften sich auf Dauer die Chancen für die im Abschluss harmlosen SSVer. 

Schiedsrichter liegt falsch

Zunächst lag aber das 2:0 für die Germanen in der Luft, als Dietrich mit dem Kopf eine Koch-Flanke in aussichtsreicher Position knapp verpasste (63.). Drei Minuten danach entwischte Koch bei einem Steilangriff seinem Bewacher, ging dann jedoch ohne dessen Zutun zu Boden. Die Fans forderten somit zu Unrecht den Roten Karton für den Kästorfer, den der Unparteiische, nachdem er die vermeintliche Notbremse gepfiffen hatte, eigentlich hätte zeigen müssen, aber nur die Gelbe Karte zückte. In der 77. Minute lag der Referee noch einmal falsch: Nach einem Foul an Otto, der kurz zuvor Schulze mit einem Aufsetzer noch einmal auf die Probe gestellt hatte, 20 Meter vor dem einheimischen Kasten entschied der Spielleiter überraschend auf Freistoß für den SSV, und anschließend zappelte der Ball im Netz. Die letzte Chance zum Breitenberger Siegtreffer bot sich Benedikt Mchalwat und Dietrich, deren Kopfballduett nach einem Eckstoß jedoch nicht zum Erfolg führte (83.).  Michael Bohl

Germania: Laule – Dietrich – Mchalwat, Hobrecht – Jung, Hellmold, Galluzzi (58. Ernst, 87. Krukenberg), Otto, Ibba  – Koch, Seraphin (58. Ellrott).

Tore: 1:0 Seraphin (59.), setzt an Ibba verursachten Foulelfmeter unter die Latte; 1:1 Zaimi (77.), schlenzt Freistoß flach um die Abwehrmauer.

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