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Gerrit Kupzog verlässt Oberligisten HG Rosdorf-Grone

Handball Gerrit Kupzog verlässt Oberligisten HG Rosdorf-Grone

Auf ein spannendes Oberliga-Duell können sich die Zuschauer im vorletzten Heimspiel der HG Rosdorf-Grone freuen.

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In der Saison 2015/16 nicht mehr dabei: Gerrit Kupzog verlässt die HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Theodoro da Silva

Rosdorf. Der bereits feststehende Meister HSG Nienburg kommt am Sonnabend um 18.30 Uhr in die Sporthalle Rosdorf. Die Gastgeber haben mit dem jüngsten 33:25-Derbysieg bei der TG Münden beste Grundlagen für das Schlagerspiel geschaffen.

„Dieser Erfolg hat uns Selbstvertrauen gegeben“, betont Torwart Onno Döscher: „Jetzt können wir endlich wieder Fußball spielen“, ließ er wissen. Ein Bonbon, das Chefcoach Gernot Weiss zur Abwechslung nur dann rund zehn Minuten im Training zulässt, wenn sein Team das Wochenende zuvor einen Sieg eingefahren hat.

„Tatsächlich war es in Münden ein tolles Spiel. Da steigt die Vorfreude auf die Partie gegen den vorzeitigen Meister“, sagt der in Darmstadt studierende Rückraumspieler Gerrit Kupzog, der der HG in der kommenden Saison  aufgrund der Belastungen  nicht mehr Verfügung steht, wie Teammanager Rainer Mündemann bestätigte. Jetzt ist Kupzog erst einmal „heiß auf die reizvolle Partie, zumal wir auch auf Mannschaftskollegen wie Torhüter Christoph Büthe und Christoph Falke treffen. Wir wollen den dritten Platz nicht mehr abgeben, das wäre sehr ärgerlich und entspräche nicht unseren Leistungen über die gesamte Saison gesehen.“

Ob der in Münden pausierende Torjäger Marlon Krebs nach einer Bänderverletzung am Fuß gegen Nienburg wieder spielen wird, ist noch offen: „Wir fiebern jedenfalls diesem Spiel alle entgegen und müssen über uns hinauswachsen.“  Seit dem Sieg in Münden schwärmt HG-Trainer Gernot Weiss von seiner Mannschaft, „die Charakter gezeigt hat. Ich bin stolz auf das Team und freue mich auf das Spiel gegen Nienburg.“

Mittlerweile haben die Weserstädter wissen lassen, das sie als Meister auf den Aufstieg in die 3. Liga verzichten werden: „Das ist Wettbewerbsverzerrung“, kann HG-Trainer Weiss die Entscheidung nicht verstehen.  Nienburgs Vorsitzender Dittmar Rohrßen blickt schon in die Zukunft: Nach der Meisterschaft ist natürlich der Ansporn da, nächste Saison wieder oben mitzuspielen. Aber das wird durch bis zu acht Punkte Abzug  aufgrund des abgelehnten Aufstiegs natürlich erheblich schwieriger werden.“

Auch ein neuer Trainer für die Saison 2015/16 ist schon verpflichtet. Für Klaus Nülle, der ein wenig Abstand vom Handballsport nehmen möchte, kommt der in Celle geborene A-Lizenz-Inhaber Dirk Pauling (47) als neuer Chefcoach. Der ehemalige Co-Trainer des SC Magdeburg hat schon bei Hannover-Burgdorf in der Bundesliga gespielt.

Von Ferdinand Jaksch

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