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Gieboldehäuser Bastian Kurth schießt 15 von 16 Toren

„So etwas gab es in 24 Jahren noch nicht“ Gieboldehäuser Bastian Kurth schießt 15 von 16 Toren

Weil die Gegenwart so rosig ist, soll die Zukunft strahlend werden. Beim „Avacon-Cup“, der niedersächsischen Hallenfußball-Meisterschaft für U-13-Kreisauswahlteams, erzielte der Gieboldehäuser Bastian Kurth in Barsinghausen 15 der 16 Tore für die Göttinger Stützpunktauswahl.

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Schnell, ausdauernd und extrem torgefährlich: Bastian Kurth vom 1. SC Göttingen 05.

Quelle: Thiele

Gieboldehausen. „Das ist verrückt. So etwas gab es in 24 Jahren noch nicht“, sagt Stützpunkttrainer Martin Wagenknecht über die Gala, die  sein Mittelstürmer hinlegte.

„Das war eine absolut sensationelle Leistung. Bastian hat sich in einen Rausch gespielt und getroffen, wie er wollte.“ Das sahen auch die Sichter des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) so. Noch vor Ort erhielt der 12-Jährige die Zusage, beim NFV-Sichtungsturnier Ende Februar, bei dem die besten niedersächsischen Fußballer des Jahrgangs 2003 zusammenkommen, mitwirken zu dürfen.

Bereits im vergangenen Sommer maß sich der Sechstklässler der KGS Gieboldehausen im Rahmen eines Sichtungstrainings mit Talenten, die unter anderem bei Hannover 96 oder dem VfL Wolfsburg spielen. Das fußballerische Gesamtpaket des Dortmund-Fans lässt für die Zukunft weitere Großtaten erwarten. „Bastian ist sehr schnell, hat einen guten Schuss und besitzt vor allem eine Gabe, die man nicht lernen kann: Er hat einen speziellen Torinstinkt“, lobt Wagenknecht.

Da der Angreifer den meisten seiner Altergenossen sportlich voraus ist, läuft der D-Junior bereits für die C-Junioren des 1. SC Göttingen 05 in der Bezirksliga auf und trainiert zudem zusätzlich beim älteren Stützpunktjahrgang mit. „Er ist so weit, dass man keinen Unterschied merkt“, versichert Coach Simon Schneegans.

Seine leichtathletische Ausbildung verschafft Bastian, der mit seinen zwölf Jahren 1,62 Meter misst, enorme athletische Vorteile. „Er ist schnell und ausdauernd“, weiß Hartmut Hublitz, Leichtathletik-Trainer bei der LG Eichsfeld. Brechen andere in der Schlussphase des Spiels ein, dann kann Kurth nochmal Vollgas geben.

Das tat er während der sechs Partien mit der Göttinger Auswahl beim Avacon-Cup durchgehend. Vorher hatte sich Kurth acht Tore vorgenommen, „aber irgendwann lief es von alleine“. Eigentlich fühlt sich der Gieboldehäuser, der mit vier Jahren in seinem Heimatort erstmals die Fußballschuhe schnürte und mit acht Jahren zum RSV Göttingen 05 wechselte, auf dem großen Feld noch wohler: „Dort kann ich meine Schnelligkeit am besten ausspielen.“

Seine Beidfüßigkeit sowie Schusshärte- und genauigkeit eignete sich das Talent bereits früh an, auch beim Kicken vor dem eigenen Haus. „Lederbälle waren dann verboten, das Haus hat zu viele Fenster“, berichtet Mutter Annemarie lachend.

Der Fußball diktiert längst den Alltag der Kurths. Fünfmal wöchentlich kutschieren Bastians Eltern ihn nach Göttingen zum Vereins- und Auswahltraining. Heimlich träumt der kleine Torjäger, es mal zu den ganz Großen zu schaffen. „Ich würde gerne Profi werden“, sagt Bastian – wie es seine Vorbilder Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) längst sind.
 

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