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Gladbacher Ex-Profis in Hardegsen

Benefizspiel Gladbacher Ex-Profis in Hardegsen

Die Traditionsmannschaft von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach gastiert in der Region. Am Sonnabend, 28. Mai, zeigt die Weisweiler-Elf ihr Können in einem Benefizspiel in Hardegsen. Anpfiff: 15 Uhr.

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Ex-Profis zu Gast in Hardegsen.

Quelle: Picasa

Hardegsen. „Das wird ein tolles Event. Die Gladbacher reisen mit vielen bekannten Ex-Profis an“, fiebert Gerhard Abendroth dem Spiel mit seiner Alte-Herren-Auswahl der SSG Trögen/Üssinghausen gegen seine Gladbacher Idole entgegen.

Vier Jahrzehnte Bundesliga

Und die Mannschaftsaufstellung der Fohlen kann sich absolut sehen lassen. Angeführt wird das Team von Edel-Techniker Karlheinz Pflipsen, aber auch die Spieler wie Mike Hanke, Bachirou Salou oder Hans-Jörg Criens dürften auch bei Nicht-Gladbach-Fans bekannt sein. Die Traditionsmannschaft von Borussia Mönchengladbach vereint die Spieler von vier Jahrzehnten erfolgreicher Bundesligazeiten in einem Team.

Zuletzt waren die routinierten Fohlen am vergangenen Freitag SV Schelsen im Einsatz. Vor rund 700 Zuschauern gewannen die Gladbacher nach Toren von Marx und Voronin (je 3), Hanke, Wynhoff und Van Lent (je 2), sowie Anagnostou und El Khattouti mit 14:4.

Hans „Hennes“ Weisweiler

Hans „Hennes“ Weisweiler (geboren am 5. Dezember1919) gilt als einer der besten Fußball-Trainer der 1970er-Jahre. Mit seinen Vereinen Borussia Mönchengladbach, FC Barcelona, 1.FC Köln, Cosmos New York und Grashoppers Zürich wurde er sechsmal Liga-Meister, dreimal Pokalsieger und einmal UEFA-Cup-Gewinner.

Bei Borussia Mönchengladbach übernahm er 1964 das Trainer-Amt und führte die Mannschaft im Jahr darauf in die Bundesliga. In den Jahren 1970, 1971 und 1975 gewann er mit der „Fohlen-Elf“ die Deutsche Meisterschaft, 1973 den DFB-Pokal und 1975 den UEFA-Cup.

Mit dem 1. FC Köln, dessen Maskottchen und Wappentier, der Geißbock Hennes, seit 1950 nach Weisweiler benannt ist, errang er 1977 den DFB-Pokal und im Jahr darauf feierte er mit dem Gewinn des Doubles den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte. In der Schweiz feierte er im Juni 1983 mit dem Grasshopper Club Zürich einen weiteren Double-Erfolg. Drei Wochen danach starb Weisweiler am 5. Juli an einem Herzinfarkt. bam

Um den Ex-Bundesliga-Profis ein wenig mehr Gegenwehr leisten zu können, nimmt der Ausrichter Akteure von anderen Klubs in sein Team mit auf. „Die hochmotivierten Altherren der SSG Trögen/Üssinghausen werden verstärkt durch Spieler des Hardegser SV, des SV 07 Moringen und des TSV Gladebeck“, so Carsten Twele, Fußballfachwart der SSG Trögen-Üssinghausen. Die Einnahmen des Benefizspiels gehen an das „Hospiz an der Lutter“ in Göttingen.

Für Hardegsen haben für die Weisweiler-Elf zugesagt: Jörg Kaessmann, Thomas Winkels, Thorben Marx, Olaf Weber, Jamal el Khattouti, Valandi Anagnostou, Andreas Brandts, Enrico Gaede, Mike Hanke, Jörg Jung, Bachirou Salou, Hans-Jörg Criens, Karlheinz Pflipsen, Martin Schneider und Thomas Kastenmaier.

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