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Gleiches Vorbild, gleiches Ziel

8. McClean-Boxnacht Gleiches Vorbild, gleiches Ziel

Schmal und schmächtig wirkt der junge Konstantin Cernow neben dem „Fels in der Brandung“, Vladimir Steinbach. Doch so unterschiedlich die beiden „Aushängeschilder“ des ASC 46 auch erscheinen mögen, in einer Sache sind sie sich einig: Hartes Training ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Cernow neben dem „Fels in der Brandung“, Vladimir Steinbach.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Beide steigen am Sonnabend, 10. September, ab 19.30 Uhr bei der 8. McClean-Boxnacht in der Sparkassen-Arena in den Ring.

Mit vier Jahren zog der heute 16-jährige Cernow von Russland nach Deutschland und begann - wie die meisten Jungen - mit dem Fußballspielen. „Aber das war nix für mich“, gibt er zu. Bereits mit zehn Jahren entdeckte er durch seinen Vater das Boxen. Seitdem sei der Sport sein Leben geworden, erzählt Cernow weiter. Fünfmal die Woche Training „und manchmal auch mehr“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Und das zahlt sich aus: Fünffacher Bezirksmeister, dreifacher Niedersachsen-Meister, zweifacher Deutscher Meister und eine Europmeisterschaftsteilnahme zählen zu seinen bisherigen Erfolgen. Eine Karriere als Profiboxer hat er noch nicht ins Auge gefasst. „Erstmal kommt die Schule.“ Cernow besucht die elfte Klasse einer Fachoberschule in Göttingen. Sein nächstes Ziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Sein größtes Vorbild ist der ukrainische Profiboxer und Weltmeister im Federgewicht, Wassyl Lomatschenko, der eine Bilanz von 396 Siegen gegenüber einer Niederlage aufweist.

„Boxen ist ein edler Sport“. Davon ist der zweite Favorit der Boxnacht, Vladimir Steinbach, überzeugt. Der 29-jährige stammt wie Cernow aus Russland und zog mit 17 Jahren nach Deutschland. Sein Interesse für den Boxsport entdeckte er 2009 durch einen Kameraden beim Wehrdienst bei der Bundeswehr. Und selbst wenn das nicht passiert wäre, habe das Boxen bei ihm Tradition, erzählt er. Schon sein Vater stand im Ring. Er verstarb jedoch als Steinbach 13 Jahre alt war. Seitdem „kämpft auch immer ein kleines Stück für ihn“.

Neben dem täglichen Boxtraining, fährt der ASC-Boxer auch Fahrrad, geht schwimmen oder steht im Winter auf dem Snowboard. „Es gibt so ziemlich keine Sportart, die ich noch nicht ausprobiert habe“ - als Ausgleich zum Boxen. Beruflich ist er Auszubildender für Lagerlogistik. Eine Karriere als Profiboxer könne er sich gut vorstellen.

Vorverkauf: McClean-Wasch- und Pflegecenter (Hannoversche Straße 53a), Clubhaus des ASC (Danziger Straße 21), Ticketshop Göttinger Tageblatt (Weender Straße 44) sowie Eichsfelder Tageblatt (Marktstraße 9, Duderstadt). yolo

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