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Goetheallee in der Hand der Radrennfahrer

10. Altstadtrennen von Tuspo Weende Goetheallee in der Hand der Radrennfahrer

Zum zehnten Mal richtet der Tuspo Weende am Sonntag, 9. September, das Altstadtrennen um den Benotti-Cup aus. „Wir wollen zeigen, dass wir in Göttingen ambitionierten und vielseitigen Radsport betreiben“, sagt Abteilungsleiter Holger Buch, der dem Radsporttag „mit Gelassenheit“ entgegenblickt.

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Kurve gekratzt: Teilnehmer am Altstadtrennen von Tuspo Weende bei der neunten Auflage der Veranstaltung im vergangenen Jahr.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Nach zehn Jahren hat sich in unserem Team eine gewisse Routine eingespielt“, verdeutlicht er.

13 Alters- und Leistungsklassen

In 13 Alters- und Leistungsklassen sprinten die Radsportler morgen dem Zielstrich auf der Goetheallee entgegen. Der erste Startschuss fällt um 10.30 Uhr beim erstmals ausgetragenen Seniorenrennen. Höhepunkt der Veranstaltung ist der Elitewettkampf um den Benotti-Cup, der um 14.15 Uhr gestartet wird. 80 Runden werden die Fahrer der höchsten deutschen Amateurklassen auf dem 850 Meter langen Kurs zurücklegen und dabei nach jeweils zehn Runden um Punkte sprinten – eine Wettkampfform, die den Namen „Kriterium“ trägt.

Top-Favorit ist das Regio-Team Bad Hersfeld, das in den vergangenen drei Jahren den Sieger stellte. „Wenn die mit ihrer gesamten Phalanx antreten, wird gegen das Team wenig Kraut gewachsen sein“, unterstreicht Buch.

Schwer Paroli zu bieten 

Auch Tuspos Topfahrer Frieder Uflacker hält es für „sehr schwer“, den Nordhessen Paroli zu bieten. „Wir wollen uns aber auf jeden Fall zeigen und die Konkurrenz ein bisschen ärgern“, sagt der A-Lizenzfahrer, der im vergangenen Jahr Sechster wurde. Im Jahr 2008 war Uflacker vor heimischem Publikum der Triumph gelungen. „Ich bin allerdings nicht mehr ganz so jung wie damals“, unterstreicht der 35-Jährige. Die Verantwortung liege vor allem auf den Schultern seiner Teamkollegen Julian und Yannick Sinske – das Brüderpaar zählt zu den Tuspo-Hoffnungsträgern.

Ebenfalls im Hauptrennen und erstmals nicht separat starten werden die C-Lizenzfahrer. Dadurch erhoffe man sich ein größeres und attraktiveres Starterfeld, verrät Buch. „Mit bislang 35 Teilnehmern ist der Anmeldestand allerdings ein bisschen enttäuschend“, sagt der Abteilungsleiter, der dafür Konkurrenzrennen in Hamburg und Gießen verantwortlich macht. Er hofft nicht nur auf viele Nachmeldungen, sondern auch auf die Nachwuchsrennen, bei denen Buch „noch mehr Zuspruch als in den Vorjahren“ erwartet. Von 11.30 Uhr an rauschen die Schüler-Lizenzklassen über den Asphalt, ehe sich um 12.30 Uhr Hobbyfahrer ab 15 Jahren über 30 Runden miteinander messen.

Programm für die Jüngsten

Rennluft schnuppern können auch die Jüngsten: Während Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren von 13.45 Uhr an in getrennten Wertungen zwischen zwei und sechs Runden absolvieren, wird im Anschluss für unter Sechsjährige mit der Rabenladen-Runde ein sogenanntes Erster-Schritt-Rennen ausgetragen. Für die Kinderrennen wird kein Startgeld erhoben, Anmeldungen für alle Wettkämpfe sind noch am morgigen Sonntag möglich.

Von Timo Holloway

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