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Göttingen: BG 74 verpasst Eintracht deftige Abreibung

Damenbasketball Göttingen: BG 74 verpasst Eintracht deftige Abreibung

Eindruckvoller hätte die Revanche der BG 74 für die 70:76-Hinspielniederlage bei Eintracht Braunschweig nicht gelingen können. Im Rückspiel der 2. Damenbasketball-Bundesliga erteilten die Veilchen den Gästen vor 350 begeisterten Zuschauern in der heimischen FKG-Halle eine 87:60 (70:39, 48:22, 20:10)-Lektion und behaupten damit den dritten Platz, punktgleich mit Opladen (78:64 gegen Lichterfelde) und Wolfenbüttel (105:45 in Zehlendorf). Dass die Eintracht auf einige Leistungsträgerinnen verzichten musste, schmälert die Leistung der Göttingerinnen in keiner Weise.

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Durchsetzungsstark: BG-Flügelspielerin Birte Bencker (am Ball) gegen Braunschweigs Veronika Slazyk.

Quelle: CR

Göttingen. Über Playoff-Chancen mag Coach Ondrej Sykora allerdings noch nicht spekulieren. „Wir sollten die Spiele nächste Woche bei Spitzenreiter Osnabrück und danach gegen Wolfenbüttel abwarten, bevor wir uns darüber Gedanken machen“, wiegelte er ab. „Viel wichtiger für mich ist, dass wir uns Schritt für Schritt weiter entwickeln. Heute haben wir gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Mit Recht stolz sein durfte Sykora auf die immer stärker werdende Abwehr seines Teams. Mit Doppeln der Braunschweiger Spielmacherin Sade Jackson und einer aggressiven Ganzfeldpresse kauften die Veilchen-Ladies dem Gegner frühzeitig den Schneid ab. „Das sind richtige Defense-Biester geworden“, schwärmte BG-74-Vorsitzender Michael Arciuch. „Ich meine das natürlich positiv“, schob er umgehend nach. Die Veilchen erkämpften sich so gute Offensiv-Optionen, die sie mit 57 Prozent Trefferquote aus dem Feld bis zur Pause exzellent verwerteten. Da die Gäste nur auf 29 Prozent kamen, zog die BG 74 über 13:2 (5.), 32:11 (15.) und 51:22 (21.) auf 68:31 (28.) davon.

Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde macht, dass nicht mehr nur die US-Amerikanerinnen Nicole Jones und Monique Smalls die Akzente im Angriff setzen, sondern sich ihre Mitspielerinnen immer mehr zutrauen und ihre Würfe zuverlässig verwandeln. „Die Mannschaft gibt mir unheimlich viel Selbstbewusstsein. Ich glaube, dass ich deshalb die Würfe, die ich schon vorher drauf hatte, häufiger treffe“, sagte Jana Lücken, nach Jones (22) und Smalls (18) mit elf Punkten drittbeste Werferin der Veilchen. Zunehmend mehr Selbstvertrauen und Spielübersicht zeigen auch die jungen Spielerinnen, die den hohen Vorsprung hielten, als die Erste Fünf fast komplett auf der Bank saß.

BG 74: Jones (22 Punkte/13 Rebounds), Thüring (7/1), Pilz (8/7), Hirmke (5/2), Wiehl (4/0), Polonyova, Daub (4/1), Bencker (8/2), Schneider (0/2), Smalls  (18/8/7 Assists), Lücken (11/3), Zimmermann (0/1).

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