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Göttingen: Fußball droht Mindestlohn

Fußball Göttingen: Fußball droht Mindestlohn

Gilt das Mindestlohn-Gesetz, das am 1. Januar 2015 bundesweit in Kraft getreten ist, auch für halbprofessionelle Fußball-Spieler? Und, wenn ja: Zählt dann die Anfahrt zu einem Auswärtsspiel als Arbeitszeit? Diese Fragen und viele weitere wurden am vergangenen Sonnabend beim Oberliga-Staffeltag in Barsinghausen erörtert.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Göttingen/Barsinghausen. „Es herrscht Rechtsunsicherheit, wie das für die Oberliga zu händeln ist“, verdeutlicht Jens Handkammer, der Präsident des 1. SC 05. Während der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) zum Thema Mindestlohn zunächst informierte, sind ab Februar konkrete Empfehlungen für die Vereine zu erwarten. „Es könnte sein, dass auf alle Vereine viel Bürokratie zukommt“, sagt Teammanager Jan Steiger, der der zweieinhalbstündigen Versammlung ebenso  wie Handkammer beiwohnte.

Weiteres Schwerpunktthema des Staffeltages war die Sicherheit. „Erfreulicherweise hat es laut dem Bericht der Sicherheitskommission nur einen nennenswerten Vorfall gegeben, was Vergehen von Zuschauern betrifft“, berichtet Steiger. In einer Partie sei ein dunkelhäutiger Spieler von einem Zuschauer rassistisch beschimpft worden.

Aus Göttinger Sicht interessant sind drei Terminverschiebungen: Das Südniedersachsen-Derby gegen den FC Eintracht Northeim wird nicht am 12. April um 15 Uhr stattfinden, sondern bereits einen Tag zuvor um 13 Uhr. Ebenfalls um einen Tag vorverlegt wurden die Partien gegen SC Spelle-Venhaus und SSV Jeddeloh.

„Alle Heimspiele werden im Maschpark stattfinden“, verrät Steiger. „Das hat den Hauptvorteil, dass das Catering von uns selbst übernommen werden kann.“

A propos Finanzen: Während der Preisfond für die Teilnehmer des Krombacher-Pokals aufgestockt worden ist, wird Toto-Lotto in der Saison 2015/16 nicht länger Sponsor der Liga sein. Das Thema Mindestlohn war im übrigen auch dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) eine Reise zum Staffeltag  wert. th

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10.12.2016 - 13:45 Uhr

Nach seinem Aus bei den Niedersachsen kritisierte Dieter Hecking die Einstellung der Spieler bei seinem Ex-Klub, verteidigte aber Julian Draxler und Manager Klaus Allofs.

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