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„Finaaaaale“

Veilchen Ladies spielen um den Aufstieg „Finaaaaale“

Diese Humba hatten sich die BG 74 Veilchen Ladies nach 40 nervenaufreibenden Minuten verdient: Im entscheidenden dritten Heimspiel des Playoff-Halbfinales der 2. Basketball-Bundesliga Nord bezwangen die Göttingerinnen vor 620 anfeuernden Fans die TG Neuss Tigers mit 76:69 (17:12, 31:26, 52:53).

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Quelle: SPF

Göttingen. Die Veilchen Ladies begannen schwach, leisteten sich gleich im ersten Angriff vier (Fehl-)Versuche. Neuss war dagegen fokussiert, legte ein 7:0 (3.) vor, ehe - was bezeichnend war - Verdine Warner die ersten Punkte per Freiwurf erzielte. Mühsam kämpften sich die Gastgeberinnen heran, ohne spielerisch zu glänzen.

Katarina Flasarova nahm sich nach ihrem Null-Punkte-Spiel in Neuss in der fünften Minute endlich ein Herz - und traf zum 7:9. Drei Minuten später musste sie mit einer Fußverletzung vom Feld, konnte aber Mitte des zweiten Viertels wieder eingreifen. Dass die Göttingerinnen das erste Viertel dennoch gewannen (17:12) war nicht unbedingt einer Steigerung zu verdanken. Neuss verlor an Sicherheit, traf ebenfalls schwach.

Unglücklich in der Offensive spielte Alissa Pierce. Gerade einmal 15 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld führten zu Punkten, allerdings war sie in der Defensive sehr aufmerksam, hatte am Ende acht Defensivrebounds auf dem Konto. Auf insgesamt 16 Ballgewinne brachte es Vee Warner, die sich im Laufe des Spiels steigerte und im zweiten Abschnitt zu einer der entscheidenden Spielerinnen (22 Punkte) wurde, die ihre Lufthoheit unter dem Korb nutzte.

Überzeugend, mit Spielwitz agierte Inesa Visgaudaite, die unermüdlich rackerte, vor Selbstvertrauen strotzte und immer wieder durch beherzte Einzelaktionen ihr Team im Spiel hielt. „Bravo Inesa“, lobte sie Coach Giannis Koukos nach dem Spiel mit einem Schulterklopfen. Sie selbst war bescheiden wie immer. „Meine Leistung ist nicht so wichtig, das Team steht im Vordergrund“, sagte die Litauerin in englischer Sprache, drehte ab und schrie die Freude auf Deutsch heraus: „Finaaaaale“

Eine sehr erfolgreiche Halbfinal-Serie insgesamt hat Jenny Crowder gespielt: Mit den zehn Punkten im letzten Viertel - darunter zwei Dreier - krönte sie die Leistung und ließ sich von ihrem Vater Richard Crowder, dem Geschäftsführer der Veilchen Ladies auf der Ehrenrunde deshalb auch besonders fest in den Arm nehmen. „Es haben heute neun Spielerinnen auf dem Feld gestanden, alle haben ihren Anteil gehabt und ihre Aufgaben erfüllt.“ Beim 62:63 (35.) hatte Neuss zum letzten Mal geführt, dann zündeten die Veilchen das finale Feuerwerk. Und in der Halle strahlten am Ende die Spielerinnen mit der Frühlingssonne draußen um die Wette. -

Punkte BG: Pierce (5), Crowder (21), Visgaudaite (18), Flasarova (4), Pilz (2), Lücken (4), Warner (22).

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