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Goldmedaille zurückerobert

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Kanupolo Goldmedaille zurückerobert

Das Team der Wettkampfgemeinschaft Göttingen hat bei den deutschen Hochschulmeisterschaften im Kanupolo sein Ziel erreicht: Die Auswahl um Nationalspielerin Katharina Kruse holte durch einem 8:5-Finalsieg gegen Titelverteidiger Köln die Goldmedaille. 16 Mixed-Mannschaften traten in der Schwimmhalle am Sprangerweg gegeneinander an.

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Kristina Glöckner

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „Wir haben bis zum Ende hochkonzentriert gespielt“, sagte Kruse, deren Team im Viertelfinale Aachen (8:4) und im Halbfinale Berlin (7:2) ausgeschaltet hatte. Zu einer klaren Angelegenheit wurde das Endspiel gegen die Kölner, die auf ihren Nationalspieler Marco Hoppstock verzichten mussten. Bereits zur Pause lag Göttingen mit 5:1 in Front und wiederholte mit dem Sieg den Erfolg aus dem Jahr 2014. „Sehr schön, dass wir uns den Titel zurückgeholt haben“, sagte Kruse, die von einem „spaßigen Turnier“ sprach.

Auch das Organisationsteam war zufrieden mit dem Verlauf der zum zweiten Mal in Folge in Göttingen ausgetragenen Meisterschaften, bei denen Vierer-Mannschaften im 12,5 mal 25 Meter kleinen Becken gegeneinander antraten. „Es war eine wunderbare Veranstaltung. Und die Spiele waren sehr viel dynamischer als im großen Becken“, verdeutlichte Organisator Daniel Liebermann. Gleichwohl bestehe das Ziel nach zwei Austragungen in Göttingen darin, die kommenden Meisterschaften in anderer Stadt und im Fünf gegen Fünf auszutragen.

Während das zweite Göttinger Team Elfter wurde, setzte sich im kleinen Finale die Universität Duisburg-Essen mit 7:2 gegen die Technische Universität Berlin durch. Ganz andere Ziele als Medaillen hatten Maria Kadanik und Lea Kroos von der Universität Rostock im Kopf. Beide spielen nicht im Verein, sondern nur mit der Uni-Mannschaft – und das auch nur draußen und nur im Sommer. „Hier in der Halle trifft man hingegen irgendwann den Beckenrand“, musste Kroos feststellen. Sie erzählt: „In der Vergangenheit haben wir manchmal 0:13 oder 1:15 verloren. Jetzt können wir schon deutlich besser mitspielen.“

Die Zuschauer fieberten nicht nur bei Würfen und Abwehraktionen mit. Sondern vor allem bei Tacklings, die Boot und Sportler versenkten. „Die Kenterrolle müssen die Spieler beherrschen“, sagt Horst Fischbach. Der 81-Jährige, der aus dem Wildwasser-Kanusport kommt und mit seinem Urenkel zuschaut, bezeichnet Kanupolo als „Handball auf dem Wasser“. Er sieht aber auch „Parallelen zum Bergsteigen, was umfassendes Equipment und Kameradschaft angeht“.

Trotz Wettkampfcharakters sind bei den Hochschulmeisterschaften häufig Fair-Play-Szenen zu sehen. Haben sie etwa einen Gegenspieler versenkt, dann entschuldigen sich die Aktiven. th

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