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Eatherton kämpft sich als Erster durch

Teambuilding Eatherton kämpft sich als Erster durch

Sie kennen sich kaum, sollen aber in der Ende September beginnenden Saison der Basketball-Bundesliga erfolgreich sein und eine Einheit bilden. „Teambuildung“ ist dafür das Mittel der Wahl, hat für die Spieler der BG Göttingen in dieser Woche auf dem Trainingsplan gestanden. Der Tag im Harz steckte für die elf Basketballer voller Überraschungen.

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Mit nummerierten Murmeln und halbierten Rohren sollten die BG-Spieler einen Acht-Punkte-Rückstand in einen 25-Punkte-Vorsprung drehen.

Quelle: r

Göttingen. Bereits zum fünften Mal hatte Daniel Liebermann, Mitinhaber der Göttinger Agentur „nevo - Training, Coaching, Entwicklung“, mit der BG zusammengearbeitet. Ohne das Trainer- und Betreuerteam haben sich die Spieler auf den Weg in Richtung Bad Harzburg gemacht. In der Harzer Kurstadt ging es mit der Seilbahn hinauf auf den Burgberg. Oben angekommen, begann für die Sportler die Wanderung ins Ungewisse mit einem „Walk and Talk“. In unterschiedlichen Kombinationen sollten sich die Spieler zwischen zwei und fünf Minuten zu Themen unterhalten, die mit Basketball („Mein magischstest Spiel“), aber auch mit privaten Erfahrungen („Mein besonderster Ort“) zu tun hatten.

In der ersten praktischen Übung ging es darum, mit Hilfe von Teppichfliesen einen „imaginären Fluss“ zu überqueren. Bei der zweiten Herausforderung sollten die Spieler einen Acht-Punkte-Rückstand mit Hilfe von Glasmurmeln, die eine unterschiedliche Wertigkeit hatten, und Rohren, die verbunden werden mussten, innerhalb einer vorgegebenen Zeit einen 25-Punkte-Vorsprung erarbeiten. „Das haben sie in Kleingruppen gemacht, hatten am Ende 26 Punkte und ihr erstes großes Erfolgserlebnis“, berichtete Liebermann.

Auf einem Niedrigseil-Parcours ging es vor der Mittagspause im Molkenhaus noch um gegenseitige Hilfe, Balance und körperlichen Kontakt. Zum Abschluss mussten die Spieler eine anschließend vom TÜV geprüfte 90-Meter-Seilbahn nahe der Sennhütte bauen, an deren Errichtung sie mit unterschiedlichem Wissen, das vom Bau eines Flaschenzuges, über Knoten und Karabiner bis hin zum Bau eines Schlittens reichte, herangegangen sind. „Bis auf einen Spieler haben sich anschließend alle getraut, ihre Eigenkonstruktion zu testen“, war Liebermann zufrieden.

BG Teambuilding: An verschiedenen Stationen im Wald machten die BG-Spieler Übungen zum gegenseitigen Vertrauen - und zur Stärkung des Zusammenhalts.

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„Sehr unterschiedliche Charaktere“ hat der 40-jährige Sportwissenschaftler unter den Spielern ausgemacht. Jesse Sanders wisse, worum es geht. Malte Schwarz falle durch seine Natürlichkeit auf, auch Dominik Spohr und Mathis Mönninghoff seien sehr präsent während des Teambuildings gewesen. Scott Eatherton habe einen schüchternen Eindruck gemacht. „Er kann aber anpacken, war der Erste, der sich beim Seilbahnbau durch das Gestrüpp gekämpft hat“, so die Beobachtung von Liebermann. Seine Eindrücke hat er anschließend an Johan Roijakkers, der dieses Teambuildung bewusst sehr früh in der Vorbereitung angesetzt hatte, weitergegeben. „Nicht detailliert. Wir haben besprochen, wo es Ansätze gibt, das Team zu stärken.“ Was Liebermann noch in der Mannschaft fehlt, ist ein „Verbinder“, ein Spieler, der in der Lage ist, das Team zusammenzuschweißen. „Es hätte wahrscheinlich Andrej Mangold sein können. Seine Diagnose Kreuzbandriss kam, während die Seilbahn gebaut wurde. Da waren die Spieler doch sehr niedergeschlagen.“

Insgesamt sei das Veilchen-Team „noch sehr in der Findung“, Männer mit unterschiedlicher Lebenserfahrung treffen aufeinander. „Basketball ist ein sehr hierarchischer Sport. Die Amerikaner, die schon viel Erfahrung mitbringen, behandeln die jungen Spieler oft wie Rookies. Diese müssen sich über Leistung in dem Team profilieren.“

Zwei Testspiele am Wochenende

Nach zwei intensiven Trainingswochen stehen für die BG Göttingen am Wochenende die ersten beiden öffentlichen Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Die Mannschaft von BG-Headcoach Johan Roijakkers empfängt am Sonnabend um 18 Uhr das ProA-Team Oettinger Rockets in der Göttinger Sparkassen Arena. Einen Tag später sind um 15.30 Uhr an gleicher Stelle die Hamburg Towers zu Gast. Tickets: gibt es für je 6 Euro (ermäßigt 4 Euro, Kinder 3 Euro) im Internet unter www.bggoettingen.de sowie an der Tageskasse der Sparkassen Arena.

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