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Göttinger Basketball-Talent Anthony Okao in Belgrad ausgebremst

Dritter mit Alba Berlin, aber verletzt Göttinger Basketball-Talent Anthony Okao in Belgrad ausgebremst

Für die U-18-Basketballer von Alba Berlin ist der dritte Platz beim international hochkarätig besetzten „Next Generation Tournament“ in der serbischen Hauptstadt Belgrad ein grandioser Erfolg. Noch nie in der Geschichte der in jedem Jahr von der Euroleague ausgerichteten Nachwuchsturnier-Serie hat eine deutsche Mannschaft so gut abgeschnitten. Beteiligt am Erfolg der Berliner Talentschmiede war auch der Göttinger Center Anthony Okao, einer von drei Gastspielern aus der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL).

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Anthony Okao (l.) kommt in Belgrad nicht wie erhofft zum Zug.

Quelle: JV

Göttingen/Belgrad. Der 16 Jahre alte, 2,05 Meter lange Leistungsträger des BBT Göttingen ist zwar stolz auf die starken Auftritte des Alba-Teams, hätte sich aber gewünscht, größeren Anteil am Erfolg haben zu können. „Ich habe mich in unserem zweiten Spiel am Fuß verletzt, es in den nächsten beiden Partien noch mal versucht, konnte aber nur kurz spielen und musste im Spiel um den dritten Platz ganz passen. Das hat mich total genervt“, macht Okao keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über 7:40 Minuten Einsatzzeit im Schnitt, 1,5 Punkten und 1,8 Rebounds.

Die genaue Diagnose seiner Verletzung kenne er gar nicht, sagt der Elftklässler an den Berufsbildenden Schulen II: „Irgendwas hat sich entzündet. Ich bin jedenfalls zehn Tage krank geschrieben, hoffe aber, dass ich beim Playdown-Spiel in Leverkusen wieder fit bin.“ Ein wenig neidisch ist der in Göttingen geborene Sohn einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters auf das Nachwuchsförderprogramm bei Alba Berlin, vor allem aber bei den Belgrader Spitzenklubs. „In Göttingen haben wir pro Woche zweimal Teamtraining und einmal Individual- und Regiotraining. Die Alba-Spieler trainieren dreimal täglich und noch zweimal im Kraftraum, und in Belgrad ist das Training noch intensiver“, berichtet Okao. „Die Belgrader sind uns körperlich total überlegen – nicht länger, aber kräftiger – und scheinen kaum Fehler zu machen“, war sein Eindruck nach Albas 64:96-Auftaktniederlage gegen den späteren Turniersieger Roter Stern, der im Finale das Stadtderby gegen Partizan gewann und sich für das Euroleague Final Four in Madrid qualifiziert hat.

Alba zog durch Siege gegen Lega Meks Belgrad (84:73) und Värlöse BBK aus Dänemark (81:77) ins Halbfinale ein, scheiterte dort aber mit 63:86 an Partizan Belgrad. Mit dem 81:72-Sieg im Spiel um Platz drei gegen Zemin Belgrad unterstrich die Berliner Auswahl aber, dass sie mit Teams auf der mittleren  europäischen Ebene mithalten kann.

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