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Göttinger Formationstänzer: Ohne Helfer geht nichts

Für Turnier wird fast rund um die Uhr gearbeitet Göttinger Formationstänzer: Ohne Helfer geht nichts

Ohne die Montags läuft so gut wie nichts. Für die Göttinger Formationstänzer opfern Sabine (54) und Dirk Montag (55) viel Freizeit und einige Urlaubstage. Im Hintergrund, ohne großes Aufsehen und natürlich ehrenamtlich. „Weil es uns einfach Spaß macht“, sagen sie. Entsprechend äußern sich Raimund und Jutta Nolte oder Angelika Groeneveld.

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Bei ihnen laufen die Fäden zusammen: Sabine und Dirk Montag.

Quelle: EF

Groenevelds Kinder Michaela, Tabea und Mieke sind in Göttingen mit dem Formationstanzen aufgewachsen. Und sie haben ihre Eltern animiert mitzumachen, als unverzichtbare Helfer im Hintergrund – zum Teil schon seit mehr als zehn Jahren.

Bei Montags laufen die Fäden zusammen, sie sind so etwas wie eine Schaltzentrale der freiwilligen Helfer, die rund um das Heimturnier für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Vom Ticketing über das Verlegen des Tanzbodens bis hin zum Catering, der Verpflegung der Tänzer.  

Gegen 22 Uhr ist am Sonnabend das Heimturnier mit dem Auftritt der acht besten deutschen Standardformationsteams zu Ende. „Um 24 Uhr müssen wir bereits aus der Halle sein“, berichtet der Elektroinstallateur Montag – dann treffen schon die BG-Basketballer die Vorbereitungen für ihr Bundesligaspiel, so wie am Sonntag gegen die Fraport Skyliners. Der exakte Fahrplan erfordere ein hohes Maß an Logistik, unterstreicht Montag.„Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team“, sagt er. Seit Donnerstag vergangener Woche sind Montags und die anderen Helfer bereits im Einsatz, um die Grundlagen für einen reibungslosen Ablauf zu legen. Im Laufe der Jahre ist ihnen vieles in Fleisch und Blut übergegangen – eine gewisse Gelassenheit und Routine ist zu spüren. „Wir sind schon seit 2004 dabei“, sagt Sabine Montag, die im Berufsleben Erzieherin ist. „Ohne meine Eltern hinter den Kulissen würde vieles nicht funktionieren“, ist sich Tochter Michaela (27), die ehemalige Formationstänzerin und heutige Tanzlehrerin und Trainerin, sicher. „Ich bin besonders stolz auf Mama und Papa“, sagt sie.

Beim Turnier muss viel bedacht werden – bis hin zur  selbst gebackenen Torte, die die letztplatzierte Formation des Göttinger Turniers als Trostpreis erhält. Erst wurde diese von Corinna Morys-Wortmann, der Frau des Vorsitzenden des TSC Schwarz-Gold, gebacken, später von Angelika Groenefeld, der Mutter von Tänzerin und Trainerin Mieke. Am Sonnabend bereitete dann Andrea Niemeyer eine Sachertore zu.

Jens Wortmann ist bei jedem Auswärtsturnier dabei und vorsorgt die zu Hause gebliebenen Fans per Twitter regelmäßig über den Verlauf der Erstliga-Turniere. Und auch so etwas wie eine Fanbetreuerin gibt es: Andrea Niemeyer kümmert sich um die Tickets, wenn es auf Reisen quer durch die Republik geht. „Wir sind eben wie eine große Familie“, sagen die Montags im Namen aller anderen Helfer.

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