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Göttinger Junior-Generals gewinnen gegen Hannover Grizzlies

Power-Football Göttinger Junior-Generals gewinnen gegen Hannover Grizzlies

Die erste Hälfte war mau, die zweite umso besser: Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause kamen die BG 74 Göttingen Generals Juniors am Sonntag zu einem deutlichen 44:11 (8:3)-Sieg gegen die Hannover Grizzlies.

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Damit ist das Team von Coach Lars Schwarz mit drei Siegen aus drei Spielen weiterhin Tabellenführer der Junioren-Football-Oberliga Nord. 

Es war ein Football-Nachmittag, wie er im Buche steht – wunderschönes Sommerwetter, stolze 150 Zuschauer und die Rückkehr zweier verlorener Söhne: Jerrit Henne (16) und Mark Krzykowski (17) sind beide gerade von einem einjährigen USA-Aufenthalt zurückgekehrt, stürzten sich sogleich wieder für ihr Team in die Schlacht.

Eine Schlacht, die erst in der zweiten Halbzeit für die Generals so richtig erfolgreich verlief. In der ersten Halbzeit gelang ihnen nämlich wenig, unterliefen ihnen zu viele Fumbles (Ballverluste), kassierten sie zu viele Strafen. Für Emil Stock ein Grund, in der Pause seine Mitspieler richtig zur Schnecke zu machen. „Jetzt ist Bruderschaft angesagt“, brüllte der kraftstrotzende Abwehrrecke, „spielt nicht mehr für euch selbst, sondern für den Mann, der neben euch steht.“ Worte, die ihre Wirkung offensichtlich nicht verfehlten.

Denn nach Wiederanpfiff überrollten die im Durchschnitt zwar kleineren, aber robusteren Göttinger die Gäste aus der Landeshauptstadt geradezu. „Power-Football pur“, schwärmte Generals-Präsident Philip Arnold – und ballte die Faust, als Moritz Bertram von mehreren Gegenspielern hart zu Boden gebracht wurde, mit dem Bauch auf den Ball fiel und nach kurzer Verschnaufpause wieder weitermachte, als wäre nichts geschehen.

Am Ende stand ein klarer Erfolg, zu dem Moritz Bertram drei sowie Janek Salimi, Tom Benser und Malte Gerland je einen Touchdown beisteuerten. Bertram verwandelte darüber hinaus zwei zwei-Punkte-Versuche, Benser und Finn Albrecht je einen.

Aber wenn in Göttingen auch mit vollem Einsatz Football gespielt wird: so intensiv wie den USA geht es in der Leinestadt dann doch nicht zu, wie die beiden Heimkehrer – die beide in ihren jeweiligen High School Teams zum Einsatz kamen – zu berichten wussten. „Sowohl die Spieler selbst als auch das gesamte Umfeld ist viel fokussierter“, so Jerrit Henne. Und Mark Krzykowski staunte, wie oft er und seine Mannschaftskameraden trainieren mussten: „Jeden Tag, und zwar manchmal noch morgens vorm Unterricht.“

Von Hauke Rudolph

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