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Göttinger Paddler-Club erspielt sich Mut für die Abstiegsrunde

Kanupolo-Bundesliga Göttinger Paddler-Club erspielt sich Mut für die Abstiegsrunde

Das Wunder ist ausgeblieben. Die Kanupolospieler des Göttinger Paddler-Clubs (GPC) haben es erwartungsgemäß nicht geschafft, sich beim Bundesliga-Heimspieltag noch für die Playoffs zu qualifizieren. Und dennoch machen die Leistungen in den sechs Spielen Mut für die Abstiegsrunde.

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir können sehr zufrieden sein, denn wir haben weitere Fortschritte gemacht“, resümierte GPC-Torjäger Johannes Frey.

Immerhin zwei Siege haben sich die Göttinger erspielt und zeigten auch wie zum Beispiel beim knappen 2:3 gegen Tabellenführer WSF Liblar, dass sie mithalten können. Das war nach der 1:12-Klatschge gegen den amtierenden Deutschen Meister KRM Essen am Sonnabendmorgen nicht unbedingt zu erwarten gewesen – es war die höchste Saisonniederlage der GPCer.

Besonders freute sich Frey,  der sich im Klub auch als Nachwuchstrainer engagiert, darüber, dass mit Tim Langemann ein hoffnungsvolles Talent seine Feuertaufe in der Kanupolo-Beletage mit Bravour bestanden hat. „Für die Organisatoren der Bundesliga ist es immer besonders wichtig, dass die Bedingungen vor Ort gut sind und die Zuschauerzahlen stimmen.

Wir haben für die Organisation viel Lob bekommen. Mit den Besucherzahlen können wir leider nicht so punkten, da fehlt einfach der Publikumsverkehr. Dass ist in Hannover am Maschsee oder in Essen und Berlin schon etwas Anderes“, sagt Frey.

Beim großen Bundesliga-Spieltag in Göttingen sind alle zwölf Teams angereist. Die Saison wird in zwei großen und zwei kleinen Spieltagen, die nach regionalen Gesichtspunkten zusammengestellt werden, ausgespielt. Nach dem 1:12-Denkzettel zum Auftakt gegen Essen folgten am Sonnabend das 2:3 gegen Liblar, das 4:2 gegen Bergheim und ein 3:2 gegen KGW Essen. Am Sonntag setzte es mit dem 2:4 gegen KC Wetter und dem 1:3 gegen den Meidericher KC zwei weitere knappe Niederlagen.

Foto: Theodoro da Silva

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In drei Wochen wird sich zeigen, ob die Göttinger erstklassig bleiben oder den Gang in die 2. Liga antreten müssen. Vom 7. bis 9. August wird Berlin zum Mekka des deutschen Kanupolos. Von den Schülern bis hin zu den Herren ermitteln die Klubs dann auf der Regattastrecke Grünau ihre Meister sowie Auf- und Absteiger. „Das ist das Highlight der Saison. Es wird auf acht Feldern gespielt, und es werden mehr als 1000 Kanupolospieler vor Ort sein“, schwärmt Frey.

Die Göttinger spielen dann gegen die vier letzten Teams der Bundesliga die zwei Absteiger aus. Die Top Acht ermitteln in den Playoffs den Meister. „Wir haben gute Chancen, die Klasse zu halten. Bergheim haben wir immer geschlagen und auch gegen Glauchau haben wir uns durchgesetzt. Allerdings hat Glauchau die größten Fortschritte gemacht“, sagt Frey.

Der 25-Jährige blickt jedoch nicht nur aufgrund der ordentlichen Leistungen seines Teams optimistisch auf die Abstiegsrunde. „Wir können mit dem Druck umgehen. 2013 mussten wir schon einmal in die Playdown-Runde. Wir hatten in der Saison nicht einen einzigen Punkt geholt, doch dann haben wir den Ligaverbleib geschafft“, erinnert sich Frey.

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