Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Göttinger siegt über 100 Meter Hürden bei der Senioren-EM im Dreiländereck

Leichtathletik Göttinger siegt über 100 Meter Hürden bei der Senioren-EM im Dreiländereck

Noch ein halbwegs versöhnliches Ende nahmen die Leichtathletik-Europameisterschaften der Senioren für den mehrfachen Weltmeister und Weltrekordler Rolf Geese (LGG). Die Titelkämpfe fanden in diesem Jahr grenzübergreifend in Zittau, Bogatynia und Zgorzelec (Polen) sowie Hrádek (Tschechien) statt.

Göttingen. Geeses Intention war es, nach seinem Verletzungspech der letzten Monate den vielen WM- und EM-Titeln einen weiteren im Zehnkampf hinzuzufügen. Dieses Ansinnen wurde durch einen ebenso seltenen wie verhängnisvollen Fehler verhindert. Der Göttinger M-65-Senior vergaß ganz einfach seine Meldung am Stellplatz und durfte sich daher mit ansehen, wie der Titel weit unterhalb seines Leistungsniveaus an Landsmann Basilius Balschalarski ging.

So blieb Geese nur die Möglichkeit, seine beiden Einzelmeldungen in Edelmetall umzusetzen. Im Stabhochsprung musste er auf ein Ersatzgerät zurückgreifen, nachdem ihm sein guter Stab beim Training gebrochen war. Mit übersprungenen 3,10 Metern konnte er daher nicht zufrieden sein, wohl aber mit der Silbermedaille, denn die Siegeshöhe von 3,50 Metern wäre wohl außer Reichweite gewesen.

Gold gab es für Geese dennoch über 100 m Hürden. Auch hier war der Wettkampfverlauf keineswegs optimal, denn Geese blieb an der letzten Hürde hängen, konnte sich stürzend allerdings noch mit einem Vorsprung von sieben Hundertstelsekunden vor dem Türken Murat Kacar ins Ziel retten. Andenken waren außer der Goldmedaille noch eine Platzwunde am Kinn und ein Bluterguss über dem Auge.

Im Zehnkampf der M 40 war nach langer Wettkampfpause Marc Wiehl von der LGG am Start. Der Lehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium kam trotz wenig intensiver Vorbereitung mit 4567 Punkten auf einen guten zwölften Platz. Manfred Vollmer (M55) verfehlte über 400 m mit der 17. Zeit von 61,74 Sekunden das B-Finale nur um eine Zehntelsekunde. Dieses erreichte er über die doppelte Distanz mit der neunten Zeit (2:19,07 Minuten) und wurde Elfter des Gesamtklassements.

Drei Einzelstarts absolvierte Hannelore Bezold (W 60). Über 400 m wurde sie Achte (82,25 Sek.), Zehnte über 800 m (3:01,39 Min.) und Neunte über 1500 m (6:01,92 Min.). Sie war außerdem Startläuferin der deutschen 4 x 400-m-Staffel, die hinter den favorisierten Britinnen die Silbermedaille gewann.

bru

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
16.08.2017 - 19:42 Uhr

Grün-Weiße verspielen am Pappelweg 2:0-Führung

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen