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Göttingerin Benseler will mit Tanz ihr Leben versüßen

Konditorin mit Tanzsportteam Göttingen bei Deutschen Meisterschaften Göttingerin Benseler will mit Tanz ihr Leben versüßen

Das Procedere jährt sich alle Jahre wieder Mitte November – diesmal am Sonnabend, dem 14, in der ÖVB-Arena in Bremen. Auf deren Parkett präsentieren sich die acht besten Standardformationen, um den neuen Deutschen Meister zu ermitteln. Mit von der Partie ist auch wieder das Tanzsportteam Göttingen.

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Für Katharina Benseler läuft nicht nur bei der Baumkuchen-Produktion alles rund.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Favorit ist einmal mehr der amtierende Weltmeister Braunschweiger TSC. Die Mannschaft musste sich in den vergangenen Monaten komplett neu aufstellen, bewies jedoch mit dem dritten Platz bei der Europameisterschaft am 3. Oktober in Polen, dass es weiter in der Weltspitze mitmischt. Das gleiche gilt für den 1. TC Ludwigsburg. Der deutsche Vizemeister kommt mit neuer Choreografie und Musik. Zumindest an der Ludwigsburger Vormacht will das Göttinger Team erneut rütteln. Alles scheint auf diesen Dreikampf hinauszulaufen.

Davon ist auch die neue Teamsprecherin Katharina Benseler, 22 Jahre alte Auszubildende zur Konditorin im dritten Lehrjahr bei Cron & Lanz, überzeugt. Ihr Leben versüßt Benseler seit 2008 auch mit dem Tanzsport. „Mit fast 15 habe ich einen Tanzkurs besucht, und da hat es einfach nur noch geknistert.“ Ins Turniergeschehen stieg sie 2010 mit der C-Formation ein. „Am Tanzen fasziniert mich, dass nur das Hier und Jetzt zählt“, sagt Benseler. „Egal, wie es dir geht, es geht einfach nur um das Tanzen und alles dafür zu geben.“

Es versteht sich von selbst, dass die leidenschaftliche Tänzerin am zur DM fährt, „um das Beste zu zeigen. Ich möchte nach dem Turnier nicht sagen wollen, dass wir es nicht geschafft haben unsere Leistung abzurufen“, stellt Benseler klar. Umso besser, wenn dabei noch eine Medaille herausspringt.

Von Edelmetall träumt auch Cheftrainer Markus Zimmernann: „Ein paar Zweien wären schon gut.“ Sie hat auch der 26-jährige Physikstudent Winfried Reimann, der männliche Part des Teamsprecherduos, im Visier. Dafür hat das Göttinger Tanzsportteam in den vergangenen Wochen und Monaten bis zur Erschöpfung experimentiert und getüftelt und an einigen Stellschrauben der Choreografie Rockphony gedreht.

Reimann, der zur Zeit seine Masterarbeit am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, schreibt, ist zurzeit auf Erfolg gepolt: „Ich bin mir sicher, dass wir weiter zur Spitze des Formationstanzens in Deutschland gehören, auch wenn wir einen der größten personellen Umbrüche der letzten Jahre in der Mannschaft vollzogen haben.“

Ebenso wie seine Teamkollegin Benseler hat Reimann mit 15 Jahren die Faszination des Tanzsports entdeckt, damals bei einem Kurs in Lüneburg. Harte Arbeit hat sich ausgezahlt. „Vor fünf Jahren habe ich angefangen, in Göttingen zu studieren, und bin seitdem auch Teil der hiesigen Standardformation“, berichtet Reimann. „Am Tanzsport im allgemeinen begeistert mich die Kombination aus künstlerischem, musikalischem und sportlichem Anspruch. Am Formationstanzen im speziellen gefällt mir besonders gut die Möglichkeit, diesen tollen Sport in einer Mannschaft auszuüben, um seine Ziele zu erreichen. Auch bei der Deutschen Meisterschaft in Bremen.“

Von Ferdinand Jacksch

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