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„Miss Germany“ übernimmt Ehrung

Göttingerin Lena Bröder „Miss Germany“ übernimmt Ehrung

Der Plan von Lena Bröder beim Reitturnier des RC 78 Duderstadt unerkannt zu bleiben, ist nicht in Erfüllung gegangen. Kein Wunder - als amtierende Miss Germany zieht man eben die Blicke auf sich. „Dass ich da bin, hat sich dann wie ein Lauffeuer verbreitet“, sagt die 26-Jährige.

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Die amtierende „Miss Germany“ Lena Bröder gratuliert Andrea Ponndorf (r.) zu ihrem Sieg beim L-Springen beim Turnier des RC 78 Duderstadt.

Quelle: r

Duderstadt. Doch die gebürtige Göttingerin, die in Herzberg aufgewachsen ist und mittlerweile in Nordwalde in der Nähe von Münster lebt, ist das Rampenlicht und die Aufmerksamkeit gewohnt. Und so war es für Bröder, die selber Vereinsmitglied beim RC 78 ist, eine Selbstverständlichkeit, die Siegerehrung des L-Springens zu übernehmen. „Klar habe ich das gemacht“, sagt sie. Immerhin ist Bröder selber aktive Reiterin, war früher oft auf dem Hof von Ottmar Domeier in Herzberg, wo ihre Eltern noch immer leben, zu finden. Ihr Freund Hendrik Kloppenborg ist Springreiter - die Wettbewerbe auf der Duderstädter Anlage an der Herzberger Straße konnte „Miss Germany“ also als Fachfrau genau unter die Lupe nehmen. „Einige bekannte Gesichter habe ich schon gesehen“, freut sich Bröder, die mit einer Freundin die Gelegenheit nutzte, um das RC 78-Turnier zu besuchen. „Bei uns hat sie als Jugendliche auch das Reitabzeichen gemacht“, erinnert sich der RC-Vorsitzende Jörg Fredershausen stolz.

Allzuviel Zeit kann die Schönheitskönigin, die sich im Frühjahr im Europapark Rust gegen 24 Konkurrentinnen durchsetzte, mittlerweile aber nicht mehr in der Heimat verbringen. Miss Germany zu sein sei „ein Fulltime-Job“, sagt sie. Ihr Lehramtsrefendariat für Hauswirtschaft und Katholische Religion ruht derzeit, denn Bröder kommt viel herum. „Aus einem Auftritt ergibt sich oft der nächste“, sagt die angehende Lehrerin, die in Kassel studiert hat. „Im September gibt es für mich kein freies Wochenende.“

Dann geht es für die Göttingerin unter anderem zu einer Preisverleihung nach Belgrad. Höhepunkt ihrer bisherigen Amtszeit war eine Audienz beim Papst im Juni. Seit 2009 nimmt sie regelmäßig und erfolgreich an Schönheitswettbewerben teil. „Für mich ist das ein Hobby wie für andere Leute Radfahren oder Schwimmen“, erklärt Bröder, die 2009 zur „Miss Goslar“, 2011 zur „Miss Südharz“ und 2013 zur „Miss Kassel“ gewählt wurde. „Während des Studiums konnte ich mich recht frei bewegen“, erzählt die offiziell schönste Frau Deutschlands. Im Referendariat sei das anders gewesen: „Da haben die Schüler gesagt: Guck mal, das ist unsere Lehrerin.“

Selfie mit dem Papst

Seitdem die 26-jährige Lena Bröder, die in Göttingen geboren wurde, im Frühjahr zur „Miss Germany“ gewählt wurde, hat sich ihr Leben verändert. Seit diesem Zeitpunkt ist Bröder viel unterwegs. Höhepunkt: eine Audienz beim Papst im Juni. In Rom überreichte die 26-Jährige, die lediglich „durch Zufall“ 2009 bei einer Miss-Wahl teilnahm, dem Oberhaupt der katholischen Kirche das erste Exemplar ihres Buches „Das Schöne in mir – Mit Glaube zum Erfolg“. Auch ein Selfie mit dem Papst durfte an diesem für sie „ganz besonderen Tag“ nicht fehlen.

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Von Redakteur Christian Roeben

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