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Great Barrier Run feiert in Göttingen Premiere

Extrem-Hindernis-Lauf Great Barrier Run feiert in Göttingen Premiere

Sie quälen sich über furchteinflößend hohe, wackelige Hindernisse, an anderen Barrieren robben die Athleten durch zähen Schlamm: Extrem-Hindernis-Läufe liegen voll im Trend. Ab dem 12. September soll das jährlich wiederkehrend auch in Göttingen möglich sein.  Dann feiert der „Great Barrier Run“ am Sprangerweg Premiere.

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Absolut im Trend: Extrem-Hindernisläufe wie der weltweit größte „Fisherman‘s Strongman Run“, hier eine Aktion aus 2014.

Quelle: EF

Göttingen. Der wohl bekannteste und teilnehmerstärkste Extrem-Lauf ist der „Fisherman‘s Friend Strongman Run“. Als Nachtlauf-Variante zog er am vergangenen Wochenende 2062 Teilnehmer an – davon 1703 Männer und 359 Frauen. Einen Eintrag in die Geschichtsbücher sicherte sich die siebte Auflage im Jahr 2013: 12 823 Läufer aus 54 Nationen waren angemeldet, was einen neuen Weltrekord für einen Hindernislauf bedeutete. Im Mai 2015 war der weltweit größte Hindernislauf am Nürburgring mit 13 500 Anmeldungen ausverkauft. Die Streckenlänge betrug zweimal 11,9 Kilometer, wobei pro Runde 15 Hindernisse und insgesamt 650 Höhenmeter überwunden werden mussten.

 
Von solchen Zahlen sind die Göttinger weit entfernt. Organisiert wird der Lauf vom Hochschulsport der Georg-August-Universität und der Sportagentur „TeamEinsNull“.  Ab 10 Uhr gibt es dann am Sonnabend, 12. September, rund um das Gelände des Uni-Sportzentrums drei Streckenlängen von fünf, zehn und 15 Kilometern, die mit abwechslungsreichen Hindernissen gespickt sind. Unter anderem muss gesprungen, geklettert und gerobbt werden.

 
„Wir gehen das Event behutsam an,  haben uns aber zum Ziel gesetzt, den Sportbegeisterten ein emotionales Event zu bieten, welches motivierend und herausfordernd zugleich ist“, sagt Stephan Karrasch von „TeamEinsNull“.  Überrascht seien die Organisatoren von den guten Meldezahlen. Weit mehr als 300 Sportler haben sich schon für das Rennen angemeldet. „Wir begrenzen in diesem Jahr das Rennen auf 400 Teilnehmer. Wir haben noch keine Erfahrungen, wie sich die Teilnehmer auf den Strecken verteilen und möchten gerne Staus an den Hindernissen vermeiden. Gut möglich, dass wir die Teilnehmerzahl dann hochsetzen“, sagt Karrasch.

 
Mischa Lumme, Projektverantwortlicher vom Göttinger Hochschulsport, betont den Breitensport-Charakter der Veranstaltung: „Uns war es wichtig, dass wir den Spaß an der Bewegung in den Vordergrund stellen. Wir möchten ein attraktives Sportevent entwickeln, das den Laufbeginner genauso motiviert wie den absoluten Könner. Dabei kann sich jeder sein Ziel selbst stecken: Vom olympischen Gedanken ‚Dabei sein ist alles‘ bis hin zum Ziel, eine persönliche Bestzeit zu erreichen, ist alles erlaubt“, so Lumme.

 

Magazin "Hindernisläufe"

 

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