Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Grone gewinnt scheinbar verlorenes Lokalderby

Frauenvolleyball-Oberliga Grone gewinnt scheinbar verlorenes Lokalderby

Weendes Oberligavolleyballerinnen müssen weiter auf ein Erfolgserlebnis warten. Bei Salzgitter war für die Nordstädter trotz eines deutlich klingenden 0:3 mehr drin. Aufsteiger ASC 46 gewann an seinem Heimspieltag erst gegen Bad Münder, verlor danach aber ein kurioses Lokalderby gegen den MTV Grone mit 2:3.

Voriger Artikel
Knapper Sieg für SG SpanBill
Nächster Artikel
Sieg und Niederlage für Jahn-Nachwuchs
Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. MTV Salzgitter – Tuspo Weende II 3:0 (25:19, 26:24, 26:24). Nach drei Niederlagen in Folge war Weende beim Tabellenführer nur Außenseiter. Doch der Gastgeber war an diesem Tag schlagbar, das merkte die Mannschaft von Coach Tobias Harms spätestens im zweiten Satz. Da hatte man den Favoriten beim Stand von 22:22 in Straucheln gebracht, verpasste jedoch den Satzausgleich mit 24:26 denkbar knapp. „In Satz drei starteten wir mutig, Solveig Dressler, Lina Haubrock und Birte Riechers brachten uns mit Aufschlagserien in Führung. Wir hatten sogar zwei Satzbälle, doch der MTV konnte auch diesen Durchgang noch drehen. In den wichtigen Momenten fehlte uns die letzte Entschlossenheit und der Mut“, resümierte Weendes Außen Christine Pieper.

 

ASC 46 – SC Bad Münder 3:1 (22:25, 25:16, 25:11, 25:23). Nach verschlafenem ersten Durchgang kämpfte sich der ASC in die Partie und holte sich Satz zwei und drei locker. Im vierten Durchgang erlaubte sich die Heimmannschaft einige Nachlässigkeiten, die aber nicht bestraft wurden. Einen wichtigen Anteil am Sieg hatte Esther Wehking, die auf der Außenbahn zur Punktegarantin avancierte.

 

ASC 46 – Göttingen- MTV Grone 2:3 (25:17, 19:25, 25:22, 19:25, 11:15). Dieses Lokalderby wird so schnell keiner der Akteure vergessen. Denn nach einer 2:1-Satzführung lag der ASC auch in Satz drei schon mit 11:0 und 16:5 vorne und sah wie der sichere Sieger aus. Doch Grone schaffte mit der Wende zum 25:19 das scheinbar Unmögliche. Lena Franck leitete mit einer Aufschlagserie von 16 Punkten in Folge diese Wende zum 2:2 Satzausgleich ein, der Tiebreak ging danach mit 15:11 an die Gäste. „In der Annahme standen wir das ganze Spiel lang stabil, und mit dem nötigen Ehrgeiz konnten wir die Partie dann im vierten Satz noch drehen. Wir haben unseren Fans ein spannendes Spiel geboten“, freut sich Grones Coach Michael Hoffmeister. „Von 100 Spielen dieser Art gewinnt man 99, wenn man so deutlich führt. Heute ist im vierten Satz alles zusammengekommen, plötzlich hat jeder Mannschaftsteil sich Schwächen gegönnt, die wir bis dahin nicht hatten. Trotzdem haben wir keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, nach dem siebten Spieltag stehen wir als Aufsteiger auf Platz zwei, das ist ein Riesenerfolg“, betonte ASC-Trainer Johannes Hellwig. 

Voriger Artikel
Nächster Artikel
02.12.2016 - 20:20 Uhr

Die VW-Kritik an Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs hat für klärende Gespräche im VfL-Aufsichtsrat gesorgt. Das Gremium rief intern zur Ordnung auf, formulierte aber auch deutlich Erwartungen an Allofs. Zudem wurde bestätigt: VW plant keine Änderungen des Engagements.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt