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Grone will letzte Chance nutzen

Volleyball Grone will letzte Chance nutzen

Ihr letztes reguläres Saisonspiel vor möglichen Relegationspartien bestreiten am Sonnabend die Volleyballer der SV Groß Ellershausen/Hetjershausen II in der Oberliga sowie die Volleyballerinnen vom Tuspo Weende II und dem MTV Grone in der Verbandsliga. Bei sämtlichen Teams geht es um den Klassenverbleib – im Kampf gegen den Abstieg sind dringend Siege gefordert.

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Will beim Heimspiel jubeln: die Gronerin Steinmetz (r.).

Quelle: Swen Pförtner

Die Grellis treten beim Tabellenschlusslicht MTV Gifhorn an, das bisher nur eine einzige Partie gewonnen hat. Die SV entschied das Hinspiel klar mit 3:0 für sich. Trotzdem ist das Spiel kein Selbstgänger, denn die Grellis konnten bisher nur zu Hause gewinnen, auswärts war man stets Punktelieferant.
Gifhorn steht schon lange als Absteiger fest und hat daher keinen Druck. Die Grellis müssen demgegenüber gewinnen, wollen sie einen Relegationsplatz aus eigener Kraft erreichen. Bei stimmigen Ergebnissen der Konkurrenz kann das Team von Peter König sogar den direkten Klassenverbleib schaffen. „Wir dürfen Gifhorn nicht unterschätzen. Auswärts waren wir bisher nicht überzeugend, aber nun gilt es. Und wie bisher fast immer, müssen wir auch diesmal auf einige Spieler verzichten. Sascha Stemme und Andreas Henke fehlen zwar krankheitsbedingt, wollen aber trotzdem mitfahren und uns anfeuern. Das ist echter Mannschaftgeist“, sagt Defensivspezialist Michael Christoph.

MTV mit dünner Personaldecke

In der Frauen-Verbandsliga stellt sich die Frage, ob der Tuspo Weende II oder der MTV Grone den Sprung auf den Relegationsplatz zum Klassenverbleib schafft. Beim Tuspo hatte Spielertrainerin Daniela Wiemers schon im Januar die Marschroute ausgegeben, sich „vernünftig aus der Saison verabschieden“ zu wollen. Seitdem läuft es wieder bei Weende: Die bereits abgeschlagenen Tuspo-Frauen haben sich wieder an die Möglichkeit auf den Klassenverbleib herangearbeitet. Das letzte Spiel bestreiten sie beim Tabellendritten TSV Bodenstedt.
Beim MTV Grone ist die Personaldecke vor den wichtigen Heimspielen gegen die GfL Hannover II und den MTV Goslar dünn. Trotzdem sei man laut Zuspielerin Kiriaki Amutzia optimistisch. Die direkten Konkurrenten Goslar und Hannover seien schließlich bereits im Hinspiel geschlagen worden. „Aber wir müssen beide Spiele gewinnen, um drin zu bleiben. Das ist natürlich eine enorme nervliche Belastung.“ Wer verliert ist raus – unter diesem Motto steht der letzte Spieltag. „Das verleiht der Situation besondere Brisanz, aber die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt Trainer Hans-Jürgen Engelhardt. Beginn des Heimspieltags in der Halle der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Grätzelstraße, ist morgen um 15 Uhr.

Von pk

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