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Groner Team verzichtet auf Teil der Bezüge

Landesliga-Aufstieg jetzt doch wieder ein Thema Groner Team verzichtet auf Teil der Bezüge

Das Thema Landesliga ist für den FC Grone noch keineswegs abgehakt. Die Zusammenkunft zwischen Mannschaft, Trainerstab und dem Vorstand am Dienstagabend nahm nämlich eine völlig unerwartete Wendung. Das Team erklärte sich bereit, auf einen gewissen Teil der Bezüge zu verzichten, um den Aufstieg doch noch zu realisieren.

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Die Spieler des Bovender SV freuen sich nach dem 3:2-Sieg beim DSC Dransfeld in ihren Meister-T-Shirts über den Titel und den Bezirksliga-Aufstieg.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Peter Sprenger, Vorsitzender der Grün-Weißen, war komplett überrascht. „Damit hat von unser keiner gerechnet“, gab er unumwunden zu. Er und seine Mitstreiter waren aber sofort bereit, alles zu versuchen, um dem Wunsch des Teams zu entsprechen. „Wir haben mit den möglichen Kooperationspartnern ganz schnell Termine gemacht.

Der Unterbau fehlt zwar nach wie vor, aber vielleicht können wir ja alles ein wenig beschleunigen“, sagte Sprenger, der den Jungs zwar noch nicht allzu große Hoffnungen machen wollte, auf der anderen Seite aber auch nichts unversucht lassen möchte. Bereits am Mittwochabend haben die Verantwortlichen kurzfristig eine Vorstandssitzung anberaumt, um die Situation neu zu bewerten.

Darüber freut sich verständlicherweise auch Trainer Jelle Brinkwerth, der schon nach dem Gewinn der Meisterschaft mächtig stolz auf seine Jungs war. Jetzt allerdings noch mehr: „Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich es nicht erwartet, aber es wundert mich nicht. Denn, wenn man sieht, mit welch sportlichem Ehrgeiz sie immer angetreten sind, gerade auch im letzten Spiel, dann ist das Verhalten der Truppe schon großartig.“

Die Mannschaft hat „einfach Bock auf die Landesliga“, so formulierte es Brinkwerth, der aus privaten Gründen am Dienstag nicht bei der Besprechung dabeisein konnte, sich aber natürlich informierte. Große Lust, in der Landesliga zu spielen, hat auch Kevin Henkies: „Die Nachricht war natürlich ein Schock, aber die Mannschaft hat sofort reagiert und beschlossen, das intern zu lösen.“ Die Sichtweise des Vorstandes kann der Groß Ellershäuser, der früher schon einmal in der Jugend für die Grün-Weißen gespielt hat, auch „ein Stück weit verstehen, aber als Spieler will man natürlich immer so hoch wie möglich spielen.“

Bereits in seine dritte Saison beim FC Grone geht Marvin Gorny. Und am liebsten würde er natürlich in der Landesliga spielen, mit allen Konsequenzen. „Ungewöhnlich ist es schon, wie sich die Mannschaft verhalten hat, aber daran sieht man, wie gut wir zusammengewachsen sind. Von daher war es für alle gar keine Frage, so zu handeln“, erklärte Marvin Gorny.

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