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Gulz und Kerl planen

Zukunft der SVG Gulz und Kerl planen

Der zukünftige SVG-Vorstand nimmt Konturen an: Der amtierende Vorsitzende Franz Gulz wird bei der nächsten Mitgliederversammlung, die wahrscheinlich am Montag, 28. Februar, stattfindet, voraussichtlich nicht wieder für das Gremium kandidieren.

Sein Vorgänger Hans Kerl wird demgegenüber aller Voraussicht nach in den Vorstand einziehen. Gulz wird heute in Göttingen erwartet, in einem Gespräch mit Kerl soll eine gemeinsame Linie gefunden werden.

„Ich will den Gesprächen nicht vorgreifen, aber mein Wunsch wäre das Präsidium“, sagte Gulz gestern über das neue SVG-Gremium, eine Art Aufsichtsrat mit Kontroll- und Repräsentationsfunktion, das wegen einer Formalie von der nächsten Versammlung erneut abgesegnet werden muss – bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Mitglieder dafür ausgesprochen. Gulz könne sich „schwer vorstellen, den Verein weiter von Wien aus zu führen. Aus der Ferne bleibt einiges auf der Strecke.“ Nur wenn der Verein „führerlos“ sei, bliebe er in der Führung. Im übrigen sei er froh, „dass sich Hans Kerl wieder engagiert“.

Kerl berichtete, nach dem Tod des Geschäftsführers und Kassierers Ulrich Steneberg Ende des vergangenen Jahres habe er sich wieder in die Verwaltung der SVG eingeschaltet und könne sich nun vorstellen, erneut eine Führungsposition zu übernehmen. „Es hängt davon ab, was die im Verein wollen.“ Zunächst einmal soll heute im Gespräch mit Gulz eine erste „Weichenstellung“ vorgenommen werden.

Die Planung einer neuen Klubführung geschehe „in absoluter Harmonie“, unterstrich Roland Emme-Weiß, 2. Vorsitzender der SVG. Eine Kampfabstimmung werde es „definitiv nicht geben“. Man arbeite daran, „ein vernünftiges Team zusammenzustellen“, wobei er nicht abgeneigt sei, weiterhin im Vorstand mitzuarbeiten. Die Zeit nach dem Tod von Steneberg habe unter Berücksichtigung der Abwesenheit von Gulz gezeigt, dass in einer solchen Situation ein Schiff wie die SVG „nur schwer zu lenken ist“. Auch Reinhold Napp, ehemaliger 2. Vorsitzender, sei bereit, einen Posten zu übernehmen, „ob im Vorstand oder nicht“, sagte Emme-Weiß. „Es ist momentan wichtig für die SVG, die Aufgaben zu verteilen und nicht die Ämter“, bekräftigte er.

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