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HG-Frauen am Boden zerstört

Handball-Oberliga HG-Frauen am Boden zerstört

Einen herben Rückschlag auf dem Weg in Richtung Klassenverbleib haben die Oberliga-Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone hinnehmen müssen. Vor eigenem Publikum verloren sie mit 19:31 (9:16) gegen den Hannoverschen SC. 

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Sorgte mit dem 1:0 für die einzige Führung der HG-Damen: Amrei Gutenberg (rechts, gegen Sabrina Waldraff)

Quelle: Swen Pförtner

Eigentlich hatte sich die sonst gewohnt treffsichere Torjägerin Sabrina Haase im Umfeld ihres 26. Geburtstages am heutigen Dienstag, 10. März, alles andere als diese Pleite gewünscht, die der im Hinspiel (27:41) ähnelte. Und so entwickelte sich das Spiel zu einem Alptraum. Mangelndes Selbstbewusstsein, eine hohe Quote technischer Fehler und am Ende ein völlig resigniertes Team, das diese elfte Saisonniederlage aufarbeiten muss. „Es war total chaotisch. Wir hatten keinen roten Faden. Die logische Konsequenz war die Packung“, war nicht nur Haase am Boden zerstört: „Wir haben uns kampflos ergeben und keinen Widerstand geleistet.“ Nur einmal führte die HG – und das beim 1:0 durch Amrei Gutenberg. Dann ging es zügig bergab: 2:7 (14.), 7:13 (25.) und 9:16 zur Pause. Und die Talfahrt hielt an: 13:20 (38.), 16:24 (47.), 18:29 (55.). Wie gelehrige Schülerinnen schauten die Gastgeberinnen zu, teilweise sogar recht hilflos. Hannover machte Tempo und lief eine Reihe erfolgreicher Konter. Ein Glück, das der HSC nicht immer traf. Ein Glück auch, dass Carina Cohrs und später auch Karolina Kayser im HG-Tor einen recht guten Tag erwischt hatten – sonst wäre das Fiasko noch schlimmer gewesen. 

„Mit Kopf durch die Wand“

„Die Mädels haben sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten und wollten nur mit dem Kopf durch die Wand“, legte Interimstrainer Lars Rindlisbacher die Finger in die Wunden: „So kann das einfach nicht funktionieren.“ „Wir haben einfach nur inkonsequent gespielt und sind  mit gesenktem Kopf über das Spielfeld gelaufen“, stellte Teamsprecherin Antje Bollensen ratlos fest. „Dabei hätten wir nach unserem positiven Training eigentlich hoch motiviert sein müssen. Hingegen war alles nur traurig“, legte die vierfache Torschützin Alexandra Osei-Bonsu nach, die mit ihren sehenswerten Treffer von der Außenposition noch für die wenigen Glanzlichter sorgte. „Es ist einfach alles eine Kopfsache. Jeder muss sich jetzt davon frei machen“, mahnte Osei-Bonsu. Trost und zuversichtliche Worte gab es auch von Hannovers 13-facher Torjägerin Nadine Geiger: „Die Mädels müssen nur als Mannschaft auftreten und schneller spielen. Zu 90 Prozent schaffen sie dann auch den Klassenverbleib“. – HG: Cohrs, Kayser - Junghans (3), Tretter (1), Grünewald (4), Gerber (1), Haase (2), Nustede, Gutenberg (3/2), Osei-Bonsu ( 4), Dötsch (1), Brudniok.                                                                                                                                                                                                        Von nd

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