Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
HG-Frauen hoffen auf Derby-Gesetz

Handball-Oberliga HG-Frauen hoffen auf Derby-Gesetz

Es ist Derbyzeit in der Frauenhandball-Oberliga. Am Sonnabend um 16.30 Uhr empfängt die HG Rosdorf-Grone in der Halle am Siedlungsweg die HSG Northeim.

Voriger Artikel
TV Jahn: Ziel nicht aus den Augen verlieren
Nächster Artikel
Selbstbewusst gegen Spitzenreiter Hagen

Für Demontage revanchieren: Amrei Gutenberg (am Ball) und die HG Damen wollen sich gegen Northeim gut verkaufen.

Quelle: CR

„Auch wenn es tief aus der Phrasenkiste kommt: Derbys haben ihre eigenen Gesetze“, meint HG-Trainer Lennart Pietsch. Angesichts der Rollenverteilung im Nachbarduell kann das nur gut sein für die HG. Denn sie geht als krasser Außenseiter in die Partie. So groß wie seit Jahren nicht scheinen die Unterschiede zu sein.

Northeim hat als Vierter fünf Punkte Rückstand auf Platz eins und rechnet sich im Kampf um die Meisterschaft noch reelle Chancen aus. Die HG hingegen ist Vorletzte und hat auf den ersten Nichtabstiegsplatz einen Punkt Rückstand. „So gesehen, müssen wir natürlich punkten“, stellt Pietsch klar, erwartet aber nicht ernsthaft einen Sieg. Das Hinspiel glich einer Demontage, Northeim nahm die HG nach allen Regeln der Kunst auseinander. „Es war unsere bitterste Niederlage diese Saison“, erinnert sich der Trainer ungern an das 20:39 (7:20).

Doch seit dem Hinspiel ist einiges passiert. Northeim fehlt die Konstanz, um ganz oben mitzuspielen, scheint besonders auswärts (4:8 Punkte) anfällig. Die HG hingegen wirkt stabiler als zu Saisonbeginn und hat gerade zu Hause gezeigt, dass sie auch gegen Teams aus dem oberen Drittel mithalten kann. „Wir sind inzwischen gefestigter“, sagt der Coach. „Außerdem haben wir etwas gutzumachen und wollen uns in eigener Halle für das Hinspiel rehabilitieren.“
Von einem möglichen Sieg spricht der Trainer nicht, doch gut verkaufen sollte sich seine Mannschaft schon. „Wir müssen unsere Angriffe lange ausspielen und nicht zu früh den Abschluss suchen“, gibt er als taktische Marschroute aus. Es gilt, die Fehlerquote so gering wie möglich zu halten. Sonst droht Northeims gefährlichste Waffe, der Tempogegenstoß. „Da gehören sie zu den besten der Liga“, betont Pietsch. Wenn die Gäste nicht zu einfachen Toren kommen und die HG es schafft, sich in der Abwehr zu formieren, stiegen die Chancen auf ein gutes Ergebnis.

kri

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
19.09.2017 - 15:08 Uhr

Der 2. Fußball-Kreisklasse Süd gehen die Mannschaften aus: Nach dem Rückzug des TSV Jühnde und des SV Sieboldshausen hat nun die zweite Mannschaft von Türkgücü Münden angekündigt, nicht weiterspielen zu wollen. Staffelleiter Manfred Förster ist fassungslos.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen