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HG-Herren wollen „Karren aus dem Dreck ziehen“

Handball-Oberliga HG-Herren wollen „Karren aus dem Dreck ziehen“

Nach einem tristen Februar mit drei Niederlagen in Folge hoffen die abstiegsgefährdeten Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone nach einer zweiwöchigen Spielpause auf einen erfolgreicheren März. Der beginnt allerdings mit einer höchst anspruchsvollen Aufgabe. Am Sonnabend, 12. März, (18.30 Uhr, Sporthalle Rosdorf) kommt Spitzenreiter TS Großburgwedel.

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Einsatz gegen den Tabellenführer ist fraglich: Marlon Krebs (l.) plagen Knieprobleme.

Quelle: Theodoro da Silva

„Wir wissen, dass wir den absoluten Topfavoriten empfangen“, gibt Trainer Mirko Jaissle zu bedenken. Dennoch wollen die Gastgeber dem Gegner Paroli bieten: „Die Jungs lassen den Kopf nicht hängen und trainieren fleißig“, lässt der Coach ausrichten. So war auch die brenzlige Lage jüngst Anlass zu einem intensiven Gespräch: „Es wird immer enger da unten. Das haben wir uns selbst eingebrockt. Also müssen wir auch wieder selbst den Karren aus dem Dreck ziehen.“ Wie das funktionieren soll, das hat Jaissle seinen Schützlingen nachhaltig vor Augen gehalten: „Wir wollen einfach die Fehler der jüngsten Vergangenheit reduzieren.“ Diesbezüglich sei sein Team nun entsprechend motiviert und heiß auf den Tabellenführer.

Allerdings muss die Mannschaft sehr eng zusammenrücken und sich gegenseitig helfen, da Rückraumspieler Gerrit Kupzog und Linksaußen Sebastian Flechtner mit der Uni unterwegs sind und daher fehlen werden. Verschleißerscheinungen im Knie zeigt seit Wochen Marlon Krebs. Zudem hat sich Torwart Christoph Büthe während der Woche mit Verdacht auf Lungenentzündung vom Training abgemeldet. Nicht ausgeschlossen ist, dass Marcus Wuttke noch einmal einspringt. Am Dienstag war er auf dem Weg von Südddeutschland nach Göttingen, am Mittwoch stand im Rahmen seiner Dissertation die mündliche Prüfung an. Und seine Handballleidenschaft will er für den Rest der Woche möglicherweise bei der HG noch einmal einbringen: „Ob ich spiele, werden wir am Freitag sehen. Mal schauen, wie es im Training läuft“, lässt Wuttke alle Optionen offen.

Spitzenreiter TS Großburgwedel hat erst zwei Spiele verloren und will in die 3. Liga aufsteigen. Dafür hatte der Klub zu Saisonbeginn den 34-jährige Linkshänder Heidmar Felixson als Spielertrainer verpflichtet. Der ehemalige isländische Nationalspieler kam vom Erstligisten TuS Nettelstedt-Lübbecke und spielte zuvor fünf Jahre für TSV Hannover-Burgdorf. Ein echtes Juwel kam mit dem knapp 20-jährigen Lars Eichelmann vom Braunschweiger Landesligisten MTV Hondelage, der eine doppelte Spielberechtigung beim Zweitligisten Eintracht Hildesheim und TS Großburgwedel aufweist. Beim Oberliga-Tabellenführer führt er bereits die Torschützenliste (141/52) an, vor Robertas Pauzuolis (131/3) und Spielertrainer Heidmar Felixson (95/2). Und: Weil sich die 46-jährige Torwart-Ikone Jörg-Uwe Lütt jüngst einer Meniskusoperation unterziehen musste, hatte Großburgwedel den 37-jährigen Torwart Timo Ellenberg vom SV Oebisfelde kurzfristig verpflichtet.

Übrigens: Das Hinspiel in Großburgwedel verlor die HG Rosdorf-Grone „nur“ 33:38. „Die Mannschaft hat sich dort gut verkauft und Moral gezeigt“, erinnert sich Jaissle, der daraus für den Rückspiel etwas Hoffnung schöpft.

Von Ferdinand Jacksch

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