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HG Rosdorf-Grone blickt auf erfolgreiche Saison zurück

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone blickt auf erfolgreiche Saison zurück

Die HG Rosdorf-Grone besteht seit 2006. Gerade ist eines der erfolgreichsten Spieljahre der Männer in der Handball-Oberliga zu Ende gegangen. Zu Hause ungeschlagen, ging die HG mit 19 Siegen, zwei Unentschieden und neun Niederlagen als Tabellenvierter hinter Meister HSG Nienburg, MTV Vorsfelde und HSG Großenheidorn aus dem Rennen. Und das mit der besten Abwehr der Liga (721 Gegentore) und den drei erfolgreichsten Torjägern Marlon Krebs (148), Mathis Ruck (147) und Aaron Frölich (102). 

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Der beste Torjäger der HG: Marlon Krebs (am Ball) erzielt in der abgelaufenen Saison herausragende 148 Treffer.

Quelle: Theodoro da Silva

Rosdorf. Ein Blick zurück: Zum Kirmesauftakt 2014 hatten sich die Rosdorfer erstmals in der abgelaufenen Saison ihrem Heimpublikum im Ligabetrieb präsentiert. Und das mit einem überraschenden 26:22-Erfolg gegen den VfL Hameln. Spielmacher Hubertus Brandes ist an diesem Tag 25 Jahre alt geworden und erinnert sich: „Wir sind mit der abgelaufenen Saison im Großen und Ganzen zufrieden.“

Mit Einschränkungen: „Im Laufe des Spieljahres haben wir uns leider auswärts ein paar unnötige Niederlagen  erlaubt“, trauert Brandes den Punktverlusten nach.

Mit der offensiven Abwehr brachte Rosdorf-Grone seine Gegner nicht selten zur Verzweiflung. „Nach meinen Beobachtungen bis hin in die Bundesliga und den internationalen Bereich deckt keine Mannschaft mehr am Sechs-Meter-Kreis, sondern mindestens an der Neun-Meter-Linie. Auch wir wollen diesen Weg gehen“, hatte Trainer Gernot Weiss zu Beginn seines ersten Jahres bei der HG die Systemumstellung begründet: „Das ist ganz, ganz schwierig. Ich bin aber sicher, dass unser Team genügend Qualität hat, dies umzusetzen.“

Was mit einigen Abstrichen auch gut gelang. „Die Mannschaft hat 100 Prozent gegeben. Sie war sie zuverlässig und ist oft bis an ihre Grenzen gegangen. Ich hoffe, dass wir aus dieser Saison viel gelernt haben und daraus die richtigen Schlüsse ziehen“, glaubt Weiss, der den Oberliga-Rückzug des TV Jahn Duderstadt bedauert: „Schade, beide Spiele haben Spaß gemacht. Ich hätte mich gefreut, weiterhin gegen diese Mannschaft zu spielen.“

Weiss blickt mit seinem Co-Trainer Lennart Pietsch schon in die Zukunft. „Es wird nicht einfacher“, sagt das Gespann und verweist dabei auf den Drittliga-Absteiger Northeimer HC oder den starken Aufsteiger MTV Braunschweig. Verzichten muss die HG künftig auf Abgänger Gerrit Kupzog, den studienbedingt länger fehlenden Konstantin König und den gesundheitlich angeschlagenen Aaron Frölich.

Die Fans sind dafür schon neugierig auf die Torjäger Maximilian Zech (SV Alfeld), Clemens Warnecke (MTV Moringen) und den Flügelflitzer Jan Philipp Nass (TV Jahn Duderstadt). Mit einem Shooter im rechten Rückraum wird noch verhandelt. Und wie geht es weiter? Am 22. Juni steigt die Weiss-Sieben wieder ins Training ein und am 12. September sieht der Terminkalender das erste Punktspiel 2015/16 zu Hause gegen Eintracht Hildesheim II vor. Zukünftig sollen die Heimspiele wie früher bereits um 16.30 Uhr angepfiffen werden. „Wenn die Mannschaft will und weiter mitzieht, dann können wir sicherlich noch einen Schritt nach vorne machen.“ spürt Weiss Luft nach oben.

von Ferdinand Jacksch

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