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HG Rosdorf-Grone darf Derbygegner Northeim nicht unterschätzen

„Das wird ein Fight“ HG Rosdorf-Grone darf Derbygegner Northeim nicht unterschätzen

Derbys sind das Salz in der Suppe für Sportler, Trainer und Fans. Die Handball-Oberliga der Frauen hat in dieser Saison eine ganze Reihe von Nachbarschaftsduellen zu bieten, denn zu den drei Göttinger Vertretern gesellt sich auch noch der Northeimer HC.

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Ihr Durchsetzungsvermögen ist gefragt: Geismars Cornelia Plotzki (l.) und ihre Mitspielerinnen treten zum zweiten Heimspiel in Folge an.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Gegen den Titelverteidiger bestreitet die HG Rosdorf-Grone am Sonntag das erste Derby der Saison. Sicherlich auch unter den Augen des MTV Geismar und der HSG Plesse-Hardenberg, die beide schon am Sonnabend im Einsatz sind.

HG Rosdorf-Grone – Northeimer HC (Sonntag, 15 Uhr, Rosdorf). Der Aufsteiger empfängt den Meister, in den meisten Fällen wohl eine klare Rollenverteilung. Doch Northeim, das auf den Aufstieg verzichtet hat, kommt in dieser Saison noch nicht richtig in Schwung, ganze drei Pluspunkte stehen nach sechs Spielen zu Buche.

Doppelt so viele, und damit ein ausgeglichenes Punktekonto, kann die HG aufweisen, für den Aufsteiger ein respektables Zwischenergebnis. In der Favoritenrolle sieht sich Frank Mai trotzdem nicht. „Ich warne davor, Northeim nur an dem Tabellenstand zu messen.“ Das werde ein ganz anderes Spiel.

„Das wird ein Fight“, meint Mai und hofft, dass sich bei seinen Spielerinnen schnell das Derby-Feeling einstellen wird. „Entscheidend wird sein, wie wir in der Abwehr stehen und ob wir Northeims Gegenstöße unterbinden können.“

MTV Geismar – HSG Heidmark (Sonnabend, 15 Uhr, Geismar I). Eine Woche nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bergen bekommt es der MTV mit der nächsten Mannschaft aus dem Heidekreis zu tun. Heidmark führt mit nur einem Minuspunkt die Tabelle an, gewann gegen den Topfavoriten Hollenstedt und zählt zu den Titelkandidaten. „Die machen da eine kontinuierliche Arbeit, ich kenne aus dem letzten Jahr noch die A-Jugend“, so Lars Rindlisbacher.

„Uns erwartet ein körperlich überlegener Gegner, mit einem guten Rückraum und viel Tempospiel“, analysiert er den Kontrahenten. Seine eigene Mannschaft zeigt Probleme in der Abwehr, nach dem Ausfall von Karen Gebhardt musste oft variiert werden.

„Da sind die Automatismen noch nicht da. Dafür läuft es aber im Angriff ganz gut“, erklärt Rindlisbacher. Gegen den Spitzenreiter braucht der MTV aber beides, einen guten Angriff und eine gute Abwehr. „Aber wir machen uns keinen Kopf. Wir sind Außenseiter.“

TuS Bergen – HSG Plesse-Hardenberg (Sonnabend, 19.30 Uhr). Die weite Reise in die Heide bestreitet die HSG zusammen mit der Herrenmannschaft, die um 18 Uhr im knapp 15 Kilometer entfernten Hermannsburg beim MTV Müden/Oertze antreten muss. Eine Aktion, die für Artur Mikolajczyk nebensächlich ist. Das Hauptaugenmerk des Trainers gilt auch nicht dem Gegner „der ist uns noch unbekannt“, sondern seiner Mannschaft.

Und die bereitet einiges Kopfzerbrechen. „Wir kommen auf keinen grünen Zweig. So war das spielfreie Wochenende zwar gut für unsere Verletzten, aber nicht für unseren Spielrhythmus.“ Immerhin kehrten mit Sarah Strahlke und Teresa Rettberg zwei wichtige Spielerinnen ins Training zurück, dafür müssen in Bergen vielleicht Miriam Achler und Yasmin Henke passen.

„Ich weiß, wir müssen punkten. Wir wollen und werden uns in Bergen so gut wie möglich verkaufen“, gibt sich der Trainer kämpferisch.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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