Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
HG Rosdorf-Grone gewinnt 32:27

Spielbericht Handball HG Rosdorf-Grone gewinnt 32:27

Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone hat einmal mehr seine Heimstärke nachhaltig unterstrichen: Gegen den ehemaligen Drittligisten MTV Vorsfelde aus Wolfsburg gelang den Schützlingen von Trainer Gernot Weiss ein verdienter 32:27 (21:11)-Sieg.

Voriger Artikel
Weendes Heim-Serie reißt
Nächster Artikel
Veilchen-Ladies verlieren in Neuss mit 66:81

Heimvorteil ausgespielt: Der HG Rosdorf-Grone

Quelle: CR

Rosdorf. Der Gastgeber blieb damit vor eigenem Publikum saisonübergreifend im 24. Spiel in Folge ungeschlagen. Bis zum 8:8 (15.) spielten beide Teams allerdings auf Augenhöhe. Erst dann gaben die Hausherren tüchtig Gas. Dem beherzten Antritt konnte Vorsfelde nicht standhalten und somit lagen die Gastgeber dank des unnachahmlichen Zwischenspurts mit zehn Toren in Führung.

HG Rosdorf-Grone

HG Rosdorf-Grone:  Krüger, Ziegler – Zech (9/2), Ruck (6), Krebs (5), Avram, Menn (je 3), Bruns (3/1), Brandes (2), Nass (1) Herthum, Quanz, Osei-Bonsu.

Marlon Krebs gelang mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 17:10 sein 100. Saisontreffer (26.), dem er aber keine allzu groß Bedeutung zukommen ließ: „Wichtig waren die beiden Punkte, die wir mit einer guten Mannschaftsleistung geholt haben.“

Mit von der Partie war wieder Spielmacher Hubertus Brandes, der in den vergangenen zwei Wochen seine lädierte Schulter auskurieren konnte: „Wir haben 40 Minuten gut gespielt, dann aber die Zügel schleifen lassen“, bilanzierte Brandes, der in der Schlussphase allerdings doch hin und wieder ein „ungutes Gefühl“ hatte. Kein Wunder: Nach dem Seitenwechsel bauten die Hausherren ihre Führung zwar bis auf 29:17 (46.) aus.

Auch dank des neunfachen Torschützen Maximilian Zech, der später mit dem 30:19 (50.) seinen 90. Saisontreffer erzielte. Dabei ließ die HG mit rund einem halben Dutzend Latten- und Pfostentreffern  aber noch weitere gute Chancen liegen. Rechtsaußen Mathis Ruck brachte den Gast mit seinen sehenswerten Drehern und damit sechs Treffern zur Verzweiflung. Unüberhörbar waren die erfolgreichen Torknaller des Rumänen Vlad Avram ebenso wenig wie das Pausenlob des nicht eingesetzten Linksaußen Aaron Frölich: „Unser Abwehr hat überragend gespielt.“

Der MTV Vorsfelde wusste in der Zwischenzeit „gar nicht mehr, was er machen sollte“, beschrieb Co-Trainer Lennart Pietsch den Spielverlauf in dieser Phase: „Wir hatten den Gegner gut im Griff, da konnten wir einen ordentlichen Vorsprung rausholen.“ Sieht man von den ersten zehn Minuten (8:8) und der letzten Viertelstunde ab, war auch Chefcoach Gernot Weiss zufrieden: „Da haben wir guten Handball gespielt.“

Nach drei gelben Karten in Folge standen in der 37. Minute gerade einmal drei Vorsfelder Feldspieler auf dem Parkett. Daniel Ziegler, der in zweiten Hälfte für Julian Krüger das Tor hütete, brachte mit gutem Stellungsspiel selbst bei einem vergebenen Siebenmeter die Gäste schier zur Verzweiflung, ebenso wie Jürgen Thiele, den neuen Coach der Gäste: „Mit seiner aggressiven Spielweise hat uns Rosdorf-Grone vorzeitig den Zahn gezogen.“

Bis dahin rollte der HG-Express unaufhaltsam, ehe er zusehends ins Stocken geriet und mit dem 32:23 durch Bruns (56.) seine Fahrt und damit den Torreigen vorzeitig abbrach. Was Vorsfelde noch zu einem Stück Ergebniskosmetik nutzte. „Wir haben eben gegen einen klaren Favoriten verloren“, verließ Trainersohn Janis Thiele nach dem Abpfiff ebenso wie seine Mannschaftskameraden recht frustriert die Halle.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
05.12.2016 - 14:32 Uhr

Markus Gisdol feiert seinen ersten Sieg als Chefcoach des Hamburger SV. Mit sieben Punkten sind die Hanseaten nun nicht mehr Letzter. Gisdol ist erleichtert, fordert aber mehr.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt