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HG Rosdorf-Grone gewinnt Abstiegs-Krimi

Frauenhandball HG Rosdorf-Grone gewinnt Abstiegs-Krimi

Das Duell der Abstiegskandidaten haben die Handballerinnen des Oberligisten HG Rosdorf-Grone mit 25:16 (13:11) gegen den MTV Großenheidorn klar zu ihren Gunsten entschieden. HG-Prunkstück war die Deckung. 

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Hart angegangen: Obwohl Alexandra Osei-Bonsu hart verteidigt wurde, markierte sie fünf Treffer und machte ein gutes Spiel.

Quelle: CR

Für Teamsprecherin Christin Gerber war es das letzte Saisonspiel,  bevor sie sich am kommenden Freitag einer Meniskusoperation am Knie unterziehen wird. Wobei sie ihrer Mannschaft schon einmal viel Glück auf Weg zum Klassenerhalt mitgab: „Ich hoffe, dass der Sieg gegen Großenheidorn der Start einer Serie war.“ 

Nach rund vierwöchiger Spielpause war bei den HG-Frauen in den Anfangsminuten schon ein gewisses Maß an Verunsicherung zu sehen. Und so führte der Gast anfangs mit 3:1 (4.), musste dann aber in der Folge die deutliche Steigerung der HG neidlos anerkennen. Über die erste Führung zum 6:5 (14.) durch Alexandra Osei-Bonsu zog das Team um Trainer Lars Rindlisbacher auf 13:7 (25.) davon. Eben jene agile Osei-Bonsu auf der Außenbahn und die ebenso starke Leistung der Ex-Hattorferin Meike Grünewald waren in dieser Phase wichtigen Garanten des deutlichen Vorsprungs. Dieser allerdings schmolz zur Pause auf zwei Treffer, weil unkonzentriert abgeschlossen wurde und die HG-Frauen in dieser Phase einen Großteil ihrer neun Zeitstrafen kassierten. Beim 13:10 (28.) standen sie mit nur drei Feldspielerinnen auf dem Parkett. 

Prunkstück des HG-Spiels war nachhaltig im zweiten Durchgang die Deckung, die nur noch fünf Gegentreffer zuließ. „Das war richtig super und der richtige Schritt in Richtung Klassenerhalt“, stimmte Anja Werner zu, die nach zweimonatigem Studienaufenthalt in Mexiko ihre Rückkehr ins Team mit drei Treffer feierte. Und so rollte der HG-Express fast ungebremst über 16:12 (36.), 19:13 (40.), 21:14 (48.) zum 25:16 ins anvisierte Ziel. 

Dennoch blieben die Schwachstellen der HG-Frauen nicht im Verborgenen. Zu viele „Fahrkarten“ verhinderten einen noch deutlicheren Erfolg. Zudem vergaben Trainerfrau Ariane Rindlisbacher und Amrei Gutenberg jeweils einen Siebenmeter. 

Zuversichtlich gab sich Trainer Lars Rindlisbacher: „Der Sieg hat der Mannschaft wichtiges Selbstbewusstsein gegeben, zumal die kommenden Spiele schwerer werden. Wir werden weiterhin gut decken und das Tempospiel forcieren.“

HG: Cohrs – Koch (2), Junghans (1), Gerber (4), Werner (3), Tretter (1), Osei-Bonsu (5), Gutenberg (2/2), Grünewald (5), Horn (2), Rindlisbacher.

                                                                                                                                                Von nd

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