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HG Rosdorf-Grone gut gerüstet für Derby gegen Duderstadt

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone gut gerüstet für Derby gegen Duderstadt

Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone hat eine Woche vor dem Kreisderby gegen den TV Jahn Duderstadt die Generalprobe bestanden.

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Bietet starke Leistung auf der Linksaußen-Position: der HGer Philipp Heske.

Quelle: Theodoro da Silva

Rosdorf. Gegen die abstiegsgefährdete SV Alfeld gewannen die Schützlinge von Trainer Gernot Weiss mit 26:22 (11:8) und verbuchten den 13. Sieg im 19. Spiel. Weil der bisherige Tabellenführer MTV Vorsfelde mit 32:36 beim MTV Soltau überraschend verlor und sich die HSG Nienburg mit einem mageren 25:25 bei der TG Münden an die Spitze setzte, trennt die HGRG bei einer Partie weniger nur noch ein Minuspunkt von der führenden Position.

„Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen“, atmete Kreisläufer Daniel Müller am Ende erleichtert auf: „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht.“ Nach fünf Minuten fiel das erste Tor, beim 3:3 (12.) erzielte Alfelds Oberliga-Torschützenkönig Maximilian Zech seinen 150. Saisontreffer. Damit lief die Partie recht zähflüssig an. Hüben wie drüben bestimmten die bestens aufgelegten Torhüter Julian Krüger und der 19-jährige Alfelder Lennart Gobrecht (der aus Sudershausen stammt) die Szenerie und brachten die Angreifer ein ums andere Mal zur Verzweiflung. „Nur die beiden Schlussleute haben in der ersten Halbzeit Oberliga-Format gezeigt“, bewertete HG-Manager Dieter Kress zur Pause die bis dahin gezeigten Leistungen. Dem schloss sich Rainer Mündemann, der HG-Teammanager, zu Recht an: „Die Angriffsreihen waren bis zu diesem Zeitpunkt indiskutabel.“

Das Spiel war bis zum 8:8 (25.) ausgeglichen. Erst kurz vor der Pause setzte sich die HG zur 11:8-Halbzeitführung ab und baute diese auf 17:10 (39.) aus. Doch dieser komfortable Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Nur noch 19:17 (52.) hieß es später, ebenso 24:22 kurz vor Schluss. Doch jegliches Aufbäumen der Gäste wehrte die HG auch in den brenzligen Phasen ab.

„Wir waren im Angriff zu statisch und unsicher“, fasste der erneut kritische Trainer Gernot Weiss zusammen: „Das war Bezirksliganiveau.“ Lob gab es hingegen für die Abwehrreihen: „Das war gut“, sagte Weiss. Hingegen haderte sein Gegenüber Ralph Schönemeier mit den Schiedsrichter und dem Schicksal das Tabellenvorletzten: „Wir haben einfach zu viele Chancen liegengelassen.“

Marlon Krebs, der beim 23:19 (57.) sein 100. Saisontor erzielte und mit acht Treffern als bester Werfer vom Feld ging, blieb im Wechselbad der Gefühle recht cool: „Gegen Alfeld haben wir uns auch in der Vergangenheit immer schwer getan.“ Ebenso wie im 19. Saisonspiel. „Wir haben am Ende nicht die Nerven verloren“, rechtfertigte Krebs den verdienten Sieg. Geschont wurde dabei der etatmäßige Linksaußen Aaron Frölich, der noch an den Folgen einer Grippe laborierte. Dafür löste Philipp Heske seine Aufgabe recht gut, musste aber nach der dritten Zeitstrafe in der 52. Minute das Spielfeld schon vorzeitig verlassen.

HG: Krüger, Döscher- Krebs (8), Ruck (5), Heske, König (je 3), Brandes (3/2), Müller (2), Bruns, Kupzog (je 1), Bohnhoff, Quanz.– Die besten Alfelder Werfer waren Graafmann (7/1) und Zech (6/2).

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