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HG Rosdorf-Grone muss auswärts zulegen

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone muss auswärts zulegen

Es ist schon wieder Derbyzeit in der Handball-Oberliga der Frauen. Am Sonnabend erwartet die HSG Plesse-Hardenberg die HG Rosdorf-Grone zum Kräftemessen, am Sonntag empfängt der MTV Geismar den Kontrahenten aus dem Nachbarkreis, den Northeimer HC.

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Zweites Derby in Folge für Geismars Maxi Neubacher (l.) und Mandy Schrader von der HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Pförtner

Göttingen. HSG Plesse-Hardenberg – HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 17.30 Uhr, Bovenden). Es mag viele Überschriften für das Duell geben, unter anderem diese: Heimschwäche gegen Auswärtsschwäche. Die HSG, in den letzten Jahren für ihre Heimstärke bekannt, holte in eigener Halle noch keinen Zähler, verlor gegen Wolfsburg und gegen Hollenstedt.

„Da stehen wir schon ein bisschen in der Pflicht“, sagt Artur Mikolajczyk, „aber es ist auch ein kleiner Vorteil für uns.“ Ähnlich sieht es HG-Trainer Frank Mai: „In eigener Halle ist Plesse Favorit.“ Seine Mannschaft wartet noch auf den ersten doppelten Punktgewinn in fremden Gefilden, neben den Niederlagen in Lüneburg und Hannover steht lediglich ein Unentschieden in Bergen auf der Habenseite.

Eine Negativserie wird demnach zu Ende gehen. Und trotz des schlechteren Tabellenplatzes, Plesse-Hardenberg ist Zehnter, die HG Fünfter, spricht einiges für die Heimsieben. „Plesse verfügt über mehr Oberliga-Erfahrung, hat eine robuste Mannschaft und mit Caro Menn eine starke Torfrau“, beschreibt Mai den Kontrahenten.

Die ehemalige HGerin Menn war schon oft der entscheidende Rückhalt der HSG, deren Defensivverhalten beim Unentschieden am vergangenen Spieltag alles andere als zufriedenstellend war. „Da müssen wir uns stabilisieren“, fordert Mikolajczyk.

Nach den vielen Ausfällen der vergangenen Wochen hat der Trainer endlich einmal positive Nachrichten zu verkünden. „Die Verletzungen von Teresa Rettberg und Yasmin Hemke sind nicht so schlimm, wie befürchtet. Beide trainieren in dieser Woche leicht und beide werden es am Sonnabend versuchen“, freut er sich. Besonders der Einsatz von Rettberg wäre wichtig, sie kann durch ihre Dynamik jedes Angriffsspiel beleben.

Dafür werden die Sorgenfalten beim HG-Trainer etwas größer. „Es gibt einige Fragezeichen. Fallen Spielerinnen aus, muss die Mannschaft halt enger zusammenrücken. Die, die immer fordern, müssen es dann zeigen“, so Mai, der keine Namen nennen will.

Sonst gibt es kaum Geheimnisse vor dem Duell, die Trainer kennen sich, beide haben schon Spiele des Kontrahenten besucht. „Da wird die Tagesform entscheiden“, so Mikolajczyk.

MTV Geismar – Northeimer HC (Sonntag, 16.45 Uhr, Geismar II). Die Niederlage in Rosdorf ist kaum verdaut, da wartet schon das nächste Nachbarschaftsduell auf den MTV. Zwar ist die Nähe nicht ganz so eng wie zur HG, doch Brisanz wirft die Partie trotzdem auf, aus sportlicher Sicht. „Wenn wir gewinnen, bleibt Northeim in unsere Nähe. Sie kriegen am Ende ja auch noch zwei Punkte abgezogen“, erklärt Lars Rindlisbacher.

Punktabzug gibt es, weil der NHC als Meister nicht aufsteigen wollte. Da die Northeimerinnen sportlich ohne Yvonne Wode (Karriereende) und Anna Polnau (Schulterverletzung) noch längst nicht an die zurückliegende Saison anknüpfen konnten, liegen sie eben nur zwei Plätze vor dem MTV.

„Viele Tore machen sie nicht“, meint Rindlisbacher, darf sich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, schließlich hat seine Mannschaft noch acht Treffer weniger als der Gast erzielt. „Da sind wir momentan einfach instabil“, hadert der Coach, der erneut auf Judith Hoffmann verzichten muss. „Die Abwehr haben wir nach den Problemen zu Anfang jetzt gut im Griff. Dafür hapert es nun vorne. Da müssen wir einfach Geduld haben“, so der Trainer.

Geduld, die – angesichts der mageren Punktausbeute (2:16) – immer schwerer aufzubringen ist. Zwei weitere Punkte würden die Lage erträglicher machen.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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