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HG Rosdorf-Grone setzt auf Heimvorteil

Frauenhandball-Oberliga HG Rosdorf-Grone setzt auf Heimvorteil

Unterschiedliche Heimaufgaben warten auf die Handballerinnen in der Oberliga: Die HG Rosdorf-Grone rechnet sich gegen den Dritten TuS Bergen etwas aus, der MTV Geismar steht gegen Topfavorit Hollenstedt vor dem leichtesten Spiel des Jahres und die HSG Plesse-Hardenberg geht als klarer Favorit in die Partie gegen den Drittletzten List.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

HG Rosdorf-Grone – TuS Bergen (Sonnabend, 16.30 Uhr, Rosdorf). Wenn der Fünfte auf den Dritten trifft, spielen zwei Aufsteiger gegeneinander. Die HG steht mit 18:12-Punkten gut da, Bergen mit 20:10 Punkten sogar noch etwas besser. „Sie sind auch stärker als wir. Haben im Rückraum eine unglaubliche Präsenz und eine gute Kreisläuferin. Mir fallen vier, fünf Spielerinnen ein, die ein gutes Oberliganiveau haben oder sogar mehr“, beschreibt Frank Mai den Konkurrenten. Auf den traf die HG schon zweimal, das Hinspiel endete 24:24, das Pokalspiel im Dezember mit einer klaren 25:35-Niederlage. „Da fehlten bei uns einige“, erinnert sich Mai. „Jetzt in eigener Halle haben wir größere Chancen.“

13:5 Punkte holte die HG zu Hause, dazu sorgte der Auswärtssieg in Celle für neues Selbstvertrauen. „Wir sind gut drauf. Aber wenn wir gegen Bergen gewinnen wollen, muss alles stimmen. Das fängt schon bei der Vorbereitung und der Einstellung an“, so der Trainer. Er hofft, dass seine Entscheidung, nächste Saison zum derzeitigen Zweiten der Dritten Liga Ost nach Fritzlar zu gehen, keine Rolle dabei spielt. „Ich habe am Dienstag unterschrieben und damit einen Schlusspunkt unter die Diskussionen gesetzt. Die Mannschaft wusste das schon vor der Partie in Celle. Jetzt gilt unser aller Konzentration dem TuS Bergen“, erklärt Mai.

MTV Geismar – TuS Jahn Hollenstedt (Sonntag, 16.30 Uhr, Geismar II). „Es ist das leichteste Spiel des Jahres“, erklärt Lars Rindlisbacher. Keiner erwartet von seiner Mannschaft etwas gegen den Titelfavoriten, der nach Minuspunkten die Tabelle anführt. Zwar kassierte Hollenstedt beide Saisonniederlagen auswärts, allerdings bei den Aufstiegskonkurrenten Heidmark und Bergen. Alle anderen Partien gewinnt der TuS meist klar, auch das Hinspiel gegen den MTV (37:16). „Das schmerzt schon noch etwas“, gibt Rindlisbacher zu.

„Dafür wollen wir uns ein bisschen revanchieren.“ Und das relativ unabhängig vom Ergebnis. „Wir versuchen, es Hollenstedt so schwer wie möglich zu machen. Sie sollen sich alles hart erkämpfen“, erklärt der Trainer und hofft, dass seine Mannschaft das auch umsetzen kann. „Klar gingen die Köpfe nach der Niederlage in List nach unten. Doch jetzt geht der Blick wieder nach vorn und gegen Hollenstedt können wir ohne Druck aufspielen“, so Rindlisbacher.

HSG Plesse-Hardenberg – SC Germania List (Sonntag, 17 Uhr, Nörten-Hardenberg). Zu dem am Donnerstag erschienenen Artikel über das sich drehende Trainerkarussell möchte sich Artur Mikolajczyk nicht äußern, kündigt eine Stellungnahme für die kommende oder übernächste Woche an. Sein Augenmerk liegt einzig und allein auf der Partie gegen List. Und da hat er klare Vorstellungen. „Natürlich geht es in erster Linie um das Gewinnen. Aber ich möchte auch, dass meine Mannschaft schön spielt, dass sie den Zuschauern zeigt, was sie können“, so der Trainer.

Der Sieg in Wolfsburg passt ihm da gut ins Konzept, er hat der Mannschaft Luft für die kommenden Heimspiele geschaffen. Mit dem sechsten Sieg in Folge etablierte sich die HSG in der erweiterten Spitzengruppe, der Abstand nach unten ist gewaltig gewachsen. List hingegen steckt mit 8:22-Zählern mittendrin im Kampf um den Klassenverbleib, braucht die Punkte. Das macht den SC gefährlich. „Wir dürfen nicht den Fehler machen, das Spiel schon vorher gewonnen zu haben“, mahnt Mikolajczyk vor allzu großem Leichtsinn.

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