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HG im Derby viel zu harmlos

Handball-Oberliga HG im Derby viel zu harmlos

Die HG Rosdorf-Grone kommt in der Handball-Oberliga weiter nicht in Schwung. Auch daheim war für die Mannschaft von Trainer Gernot Weiss nichts zu holen. In der ausverkauften Sporthalle am Siedlungsweg ging das Derby gegen Tabellenführer Northeimer HC deutlich mit 26:34 (15:17) verloren.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Rosdorf. Dabei hatte alles so gut angefangen. In den ersten zehn Minuten dominierte die HG die emotionsgeladene und hart geführte Begegnung vor atmosphärischer Kulisse, traf gegen passive Gäste nahezu jeden Wurf und lag mit 10:6 in Führung. Doch, wie Weiss anschließend erklärte, gelingt es den Rosdorfern in dieser Serie bislang noch nicht, "über 60 Minuten konstant gut zu spielen". Ausgerechnet im Derby waren es bestenfalls 20 Minuten, in denen die Gastgeber überzeugten. Während Northeim durch die Einwechslung von Kai Strupeit Stabilität in der Deckung gewann, verlor die HG noch vor der Pause jeglichen Zugriff aufs Spiel.Insbesondere defensiv ließ die Weiss-Sieben den Gegner gewähren wie in einer Freundschaftspartie. Die Northeimer Paul-Marten Seekamp und Tim Gerstmann waren zu keinem Zeitpunkt zu kontrollieren, Christian Stöpler und Sören Lange kamen über Außen zu ungehinderten Abschlüssen. "Im Zweikampfverhalten gibt es noch viel zu arbeiten", kritisierte Weiss. Der Bruch im Spiel sei zustande gekommen, da seinen Schützlingen die Nervenstärke fehle, erklärte der Rumäne, der zudem bemängelte, dass seinem Team ein Kopf fehle, der in kritischen Phasen die Verantwortung trägt.Das wiederum machte sich im Angriff der Hausherren bemerkbar. Dass die Gästekeeper nicht ihren besten Tag erwischt hatten, konnte die HG nicht ausnutzen, da ihr viele leichtfertige Ballverluste unterliefen und zu allem Überfluss noch Pech mit mehreren Aluminiumtreffern dazukam. "Wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben", konstatierte Marlon Krebs, der gemeinsam mit Maximilian Zech vor dem Seitenwechsel noch für Wirbel gesorgt hatte.HG: Krüger, Ziegler - Ruck (3 Tore), Frölich (3), Quanz, Zech (6), Brandes (2), Krumsiek, Krebs (5/2 Siebenmeter), Sievers (2), Wächter (1), Avram (2), Warnecke, Bohnhoff (2). - Beste NHC: Stöpler (9), Seekamp (7), Gerstmann (6), Lange (6).

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