Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
HG Rosdorf-Grone von Beginn an überlegen

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone von Beginn an überlegen

Plätzetausch in der Handball-Oberliga: Die HG Rosdorf-Grone (Sieg gegen List) überholte die HSG Göttingen (Niederlage in Wolfsburg) und ist nun Sechster, einen Rang und einen Punkt vor dem Stadtrivalen. Das Spitzenspiel entschied die HSG Plesse-hardenberg gegen Eintracht Hildesheim mit 24:21 (14:8).

Voriger Artikel
Läufer trumpfen in Hannover auf
Nächster Artikel
Mit Tunnelblick im Sprint
Quelle: Pförtner/Archiv

Göttingen. HG Rosdorf-Grone – SC Germania List 37:28 (18:12). Von Beginn an war die HG die überlegenere Mannschaft, hatte sowohl gegen die 6:0-Abwehr der Gäste als auch gegen deren 5:1-Formation die richtige Antwort. „Es gab aber auch viele Aktionen, die einen Trainer auf die Palme bringen“, regte sich Lennart Pietsch über falsche Entscheidungen und zu frühe Abschlüsse auf.

Auch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, allein in der ersten Hälfte vergab die HG vier Siebenmeter. So wurde es nach der Pause noch einmal eng (22:18), doch nach vier, fünf Minuten hatte sich die Heimsieben wieder gefangen. Mit hohem Tempo wurde der Gast in der Schlussviertelstunde förmlich überrannt, trotz der aufgeheizten Halle. „Drei schöne Tage und schon sind hier wieder 48 Grad. Da war es gut, dass wir durchwechseln konnten“, so Pietsch. – Tore HG: Lucenko (8), Hille (6), Eisenhauer (6), Gutenberg (6), Seifert (3), Wette (3), Kehler (2), Schrader (1), Leonard (1), Eichhofer (1).

VfL Wolfsburg – HSG Göttingen 26:21 (11:10). Die HSG legte einen Blitzstart hin (5:1), brauchte in der Folge aber zu viele Chancen für ein Tor. So kam Wolfsburg wieder ran und ab der 20. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe. „Und es war ein hartes, sehr körperbetontes Spiel mit Fouls auf beiden Seiten, das von den Schiedsrichtern nicht unterbunden wurde“, erklärte Uwe Viebrans. Leidtragende dieser Spielweise, zu der auch die HSG ihren Teil beitrug, waren dann Marieke Lieseberg und Kimberly Schmieding, die kurz hintereinander verletzt ausschieden.

11:12 stand es zu diesem Zeitpunkt, als die Gäste den Schock verdaut hatten, war Wolfsburg auf 20:12 davon gezogen. Das Spiel war damit entschieden, auch wenn sich die Gäste noch einmal herankämpften (19:23). „Da kommt alles zusammen. Spielerisch waren wir besser, vergeben aber sechs Siebenmeter. Und am Ende ist uns die Zeit davongelaufen“, fasste der Trainer die siebte Saisonniederlage zusammen. – Tore HSG: Rösler (5/2), Tischer (4/1), Voigt (4/1), Albrecht (3), Lieseberg (2), Lohmann (1), Muck (1), Gräser (1/1).

HSG Plesse-Hardenberg – Eintracht Hildesheim 24:21 (14:8). Über eine sehr starke erste Halbzeit seiner Damen freute sich HSG-Trainer Tim Becker. Die Abwehr der Plesser konnte sich auf eine sehr starke Torfrau Carolin Menn verlassen, die in den ersten 30 Minuten gleich erst einmal einen Siebenmeter hielt.

Nach 15 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 8:2. Doch dann verloren sie im Angriff ein wenig den Faden, fingen sich aber rasch wieder und dominierten die Partie klar. Beim 19:10 schien bereits alles in trockenen Tüchern zu sein, als der HSG erneut ein wenig die Luft ausging. „Wir hatten dann ein kleines Kraftproblem“, analysierte Tim Becker. So kam Hildesheim auf 16:19 ein wenig heran, doch rechtzeitig bekamen die HSGerinnen wieder die Kurve. „Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden“, meinte Becker. – Tore HSG: Sander (7/2), Hemke (4), Becker (4), Rombach, Herale (je 2), Henne, Strahlke, Achler, Bühn, Hollender (je 1). kri

Voriger Artikel
Nächster Artikel
04.12.2016 - 15:16 Uhr

Im Kellerduell der Fußball-Bundesliga zwischen Darmstadt 98 und dem Hamburger SV stehen beide Teams unter Druck.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt