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HG Rosdorf-Grone vor heißem Advent

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone vor heißem Advent

Die HG Rosdorf-Grone ist in der Handball-Oberliga das Team der Stunde. Nun möchten die Schützlinge von Trainer Gernot Weiss die starke Hinrunde mit zwei Heimsiegen in Folge krönen. Der seit sieben Spieltagen ungeschlagene Tabellenzweite empfängt am Sonntag um 17 Uhr den MTV Großenheidorn in die Rosdorfer Sporthalle. Am Sonnabend, 13. Dezember, steigt an gleicher Stelle das mit Spannung erwartete Kreisderby gegen die TG Münden.

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Mathis Ruck hat in dieser Saison bereits 37 Treffer erzielt.

Quelle: Pförtner

Rosdorf. Mit der Empfehlung von sechs Siegen aus neun Spielen kommt Großenheidorn vom Südostufer des Steinhuder Meeres nach Rosdorf.

„Die können auch Handball spielen, und wenn wir so schlecht wie in Himmelsthür agieren, dann werden wir verlieren“, prognostiziert HG-Trainer Weiss. Gerade einmal zehn Minuten hätten beim 25:18-Sieg  am vergangenen Sonntag seinen Vorstellungen entsprochen. Noch deutlicher wird Co-Trainer Lennart Pietsch: „Mit den in Himmelsthür über weite Strecken gezeigten Leistungen wird uns Großenheidorn den Hintern versohlen.“

„Wir müssen nicht nur eine, sondern vier, fünf Schippen drauflegen“, fordert Weiss. Bei den Spielern scheinen die deutlichen Worte angekommen zu sein. „Ja, wir haben in Himmelsthür wirklich nur zehn Minuten konzentriert gespielt. Also müssen wir uns gegen Großenheidorn deutlich steigern und über das ganze Spiel hinweg voll bei der Sache sein“, sagt Mathis Ruck. Der 22-Jährige spielt eine gute Saison und hat schon 37 Treffer erzielt – zuletzt das 250. HG-Tor.

Zwei seiner fünf Auswärtspartien hat Großenheidorn gewonnen, unter anderem 28:27 beim Drittliga-Absteiger MTV Vorfelde. Zuletzt gab es einen 37:35-Sieg  bei der SV Alfeld. Vor zwei Wochen gewann Großenheidorn mit 27:25 gegen den seit nunmehr fünf Begegnungen sieglosen TV Jahn Duderstadt – in beiden Fällen ein taktisches Meisterstück von  Großenheidorns Trainer Goran Krka.

Jahre im Leistungshandball haben Spuren hinterlassen

Erst vor drei Jahren beendete der ehrgeizige Vollbluthandballer seine Spielerkarriere. „Mit knapp 48 Jahren war es langsam an der Zeit, mich in anderer Funktion zu engagieren. Die vielen Jahre Leistungshandball haben doch ganz schön Spuren hinterlassen, und montags ohne Schmerzen aufzuwachen, hat auch seine Vorteile“, sagt Krka schmunzelnd.

Vor 35 Jahren begann er in Bosnien als Schüler mit dem Handball und rückte später als Torwart ins Rampenlicht. Wichtig für sein Engagement in Großenheidorn war für den Coach, dass eine Reihe von Aktiven ihre Zusagen für eine weitere Saison gegeben hatten, unter anderem Spielmacher und Torjäger Milan Djuric, der Kopf der Mannschaft.

Zu beachten ist auch Maximilian Wölfel, der vom Drittligisten TS Großburgwedel kam. „Es würde mich freuen, wenn wir es schaffen, uns im oberen Teil der Tabelle zu halten und Großenheidorn wieder eine Adresse für guten Handball wird“, erläutert Krka seine Ambitionen.

Von Ferdinand Jacksch

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