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HSG Barnstorf zu Gast beim TV Jahn

Handball HSG Barnstorf zu Gast beim TV Jahn

Unter Hochspannung steht die HSG Barnstorf-Diepholz auf dem Weg zum Titelgewinn. Mit nur einem Punkt vor Verfolger VfL Edewecht tritt der Spitzenreiter der Handball-Regionalliga am Sonnabend, 4. April, um 18 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ beim TV Jahn Duderstadt an.

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Treffsicher: Duderstadts Matthias Heim (am Ball) glänzte beim 36:30-Sieg beim Vorletzten in Oebisfelde mit zwölf Toren. Gegen den Spitzenreiter wird er es schwerer haben.

Quelle: Schumacher

„Wer Erster werden will, muss alle Hürden überspringen“, lautet das wöchentliche Credo von Erfolgstrainer Heiner Thiemann. Seit 19 Spielen ist die HSG ungeschlagen und führt deshalb zu Recht seit dem 18. Spieltag die Tabelle der Regionalliga an. Dabei erinnert sich die HSG noch gerne an den 39:25 (19:9)- Hinspielsieg, den damals auch Duderstadts Coach Stephan Albrecht neidlos anerkennen musste: „Die waren klar besser. Für mich ist Barnstorf Aufstiegsanwärter Nummer eins – die waren einfach abgebrühter als wir.“ 

Der Aufstieg in die 2. Liga ist bei der HSG aber noch kein vordergründiges Thema: „Wir haben einen guten Lauf und wollen diesen  erst einmal so lange wie möglich fortsetzen“, setzt Trainer  Heiner Thiemann die aktuellen Prioritäten: „Wenn es an der Zeit ist, werden wir die Entscheidung fällen,  ob wir aufsteigen wollen oder nicht.“ Die wirtschaftliche Machbarkeit steht nach seinen Worten dabei im Vordergrund.

Zur Zeit baut der Spitzenreiter auf ein eingespieltes Team: „Wir haben allein neun Eigengewächse im Kader“, unterstreicht der Teamchef mit Stolz. Weitere erfahrene Spieler wohnen zum Großteil in Barnstorf und Diepholz und sind  damit auch längerfristig beruflich und familiär gebunden – ausgenommen Torjäger Michael Feldmann (bislang 162 Treffer, davon 60 per Siebenmeter), der nach Abschluss seines Studiums zur kommenden Saison in seine westfälische Heimat zum West-Regionalligisten TuS Ferndorf zurückkehrt. Erfolgreichster Werfer ist jedoch Mannschaftskapitän Nils Mosel (169/3), der aufgrund von Rückenbeschwerden momentan nur mit angezogener Handbremse trainiert. 

Abwehrchef fällt aus

Verzichten muss der Titelfavorit momentan auf Abwehrchef Tomas Lenkevicius, der an der Schulter operiert wurde. Ebenfalls über Schulterprobleme klagt immer wieder Malte Helmerking. Mit von der Partie ist in Duderstadt dagegen wieder  Kreisläufer Ulf Grädtke nach auskuriertem Muskelfaserriss in der Wade. 

Alle personellen Einschrän-kungen steckte die HSG bisher sehr gut weg und kommt nun mit der Empfehlung des jüngsten 35:32-Erfolges beim starken Aufsteiger HC Aschersleben ins Eichsfeld. „Wichtig wird sein, wie unsere Deckung steht. Duderstadt kann befreit aufspielen“, sagt der Coach, der jedoch Respekt vor dem Gegner zeigt, denn im Hinspiel sei der TV Jahn „nur noch nicht richtig eingestellt gewesen.“

Das Gastpiel in Duderstadt ist für Thiedemann & Co. das nächste Schlüsselspiel auf der Wegstrecke zum erhofften Titelgewinn. „Für uns hat jetzt jeder Einsatz Endspielcharakter“, sagt der Teamchef, der seinen Trainerjob bei der HSG weitermachen will, „so lange es noch Spaß macht“. Den hatte er bereits in den vergangenen Jahren und wird ihn wohl auch weiter haben – ganz egal, ob der Aufstieg glückt oder nicht. 

                                                                                                   Von Ferdinand Jacksch

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